Spätes Elfmeter-Drama: TSG Neustrelitz verliert Punkt in der Nachspielzeit
Spätes Elfmeter-Drama: TSG Neustrelitz verliert Punkt

Spätes Drama in der Oberliga: Elfmeter in der 95. Minute entscheidet Partie

Was nach einem hart erkämpften Auswärtspunkt für die TSG Neustrelitz aussah, endete in einem bitteren Nachspielzeit-Drama. Bei der 1:2 (0:1)-Niederlage bei Eintracht Mahlsdorf in der Fußball-Oberliga sorgte ein umstrittener Elfmeterpfiff in der 95. Spielminute für die Wende.

Franke kritisiert Schiedsrichterentscheidung scharf

TSG-Trainer Thomas Franke zeigte sich nach dem Spiel fassungslos über die späte Entscheidung des Unparteiischen. „Wir haben ein richtig gutes Fußballspiel gemacht und hätten den Punkt auf jeden Fall verdient“, erklärte der Coach. „Ich hätte den Elfmeter in dieser Situation nicht gegeben“, fügte er kritisch hinzu.

Die kontroverse Szene entwickelte sich, als sich beide Mannschaften bereits mit einem 1:1-Unentschieden abzufinden schienen. Bei einem letzten Angriff der Hausherren brachte TSG-Abwehrspieler Justus Guth den Mahlsdorfer Justin Reichstein im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt.

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Härtels Ausgleichstor bleibt ohne Belohnung

Die Partie hatte für die Gäste aus Neustrelitz zunächst ungünstig begonnen. Nachdem Torwart Elias Höftmann noch mehrere gute Chancen der Mahlsdorfer vereitelt hatte, musste er in der 36. Minute beim 0:1 durch Philipp Behrend passiv zusehen.

Erst in der zweiten Halbzeit fand die TSG zu ihrem Spiel. In der 71. Minute gelang Torjäger Manuel Härtel der verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1. „Leider haben wir uns am Ende nicht belohnt“, resümierte Franke die verpasste Chance auf Punkte.

Stettin verwandelt den umstrittenen Strafstoß

Die späte Entscheidung des Schiedsrichters nutzte Mahlsdorfs Nils Stettin eiskalt. Der Stürmer verwandelte den Elfmeter zum 2:1-Siegtreffer, wobei TSG-Keeper Höftmann bei der Ausführung chancenlos blieb.

Für die Neustrelitzer bedeutete diese Niederlage einen bitteren Auftakt in die zweite Halbserie. Nach einer ungewöhnlich langen Winterpause von 72 Tagen spielfreier Zeit – bedingt durch witterungsbedingte Absagen der Partien gegen Anker Wismar und Dynamo Schwerin – ging es für das Team erstmals im neuen Jahr wieder um Zählbares in der 5. Liga.

TSG-Aufstellung im Überblick

Die TSG Neustrelitz trat mit folgender Mannschaft an:

  • Tor: Elias Höftmann
  • Abwehr: Müller (90. Gäbel), Röth, Bastin, Guth
  • Mittelfeld: Kruse (46. Akogo), Inderwisch (71. Sfishta), Frühauf, Schreiber (71. Ziegler)
  • Sturm: Höfer (71. Kmetjuks), Härtel

Ohne Punkte im Gepäck trat die Mannschaft die Heimreise an, während bei Eintracht Mahlsdorf die Freude über den späten Siegtreffer groß war. Die Diskussionen um den entscheidenden Elfmeterpfiff werden jedoch noch länger nachhallen.

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