Schwerer Verlust für den FC St. Pauli: Eric Smith fällt mit Wadenverletzung aus
Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Der FC St. Pauli muss in der entscheidenden Phase der Saison auf einen zentralen Akteur verzichten. Abwehrchef Eric Smith (29) wird das wichtige Auswärtsspiel bei Union Berlin am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) verpassen. Der Schwede leidet unter einer strukturellen muskulären Verletzung in der linken Wade und steht vorerst nicht zur Verfügung.
Nationalmannschafts-Fluch setzt sich fort
Smith war bereits am Montag vorzeitig aus dem schwedischen Nationalteam abgereist, nachdem er über Wadenschmerzen geklagt hatte. Statt im WM-Play-off-Finale gegen Polen am Dienstagabend aufzulaufen – wo sein St. Pauli-Kollege Arkadiusz Pyrka zum Einsatz kam – musste der Defensivspieler einen Arzttermin in Hamburg wahrnehmen. Die Diagnose fiel ernüchternd aus und bedeutet einen weiteren Rückschlag für den Spieler, der weiter auf sein Debüt im schwedischen Nationaltrikot warten muss.
Erst im Februar hatte Smith bereits drei Spiele wegen Fersenproblemen verpasst. Das erneute Aus kommt zur denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für den Verein, der sich mitten im Abstiegskampf befindet. Neben dem Spiel bei Union Berlin könnte Smith auch die folgenden Partien gegen Bayern München (11. April, 18.30 Uhr) und den 1. FC Köln (17. April, 20.30 Uhr) verpassen.
Konsequenzen für die Mannschaftsstruktur
Der Ausfall des defensiven Schlüsselspielers stellt Trainer und Team vor erhebliche taktische Herausforderungen. Smith gilt als organisatorisches Zentrum der Abwehr und bringt wichtige Erfahrung in die junge Mannschaft ein. Sein Fehlen wird besonders in den kommenden hochkarätigen Begegnungen spürbar sein, wo defensive Stabilität von entscheidender Bedeutung sein wird.
Für den FC St. Pauli bedeutet dieser personelle Rückschlag eine zusätzliche Belastung im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft muss nun zeigen, dass sie auch ohne ihren Abwehrboss die notwendige Stabilität und Kampfkraft aufbringen kann. Die kommenden Spiele werden zeigen, wie gut der Kader für solche Ausfälle gerüstet ist und welche Alternativen das Trainerteam parat hat.



