FC St. Pauli: Nationalspieler kämpfen um WM-Tickets während der Länderspielpause
St. Pauli: Nationalspieler kämpfen um WM-Qualifikation

FC St. Pauli: Nationalspieler im WM-Fieber während der Bundesliga-Pause

Die aktuelle Länderspielpause in der Bundesliga bringt für den FC St. Pauli besondere Herausforderungen und Hoffnungen mit sich. Acht Profis des Hamburger Vereins sind derzeit bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften im Einsatz. Für drei dieser Spieler geht es um nichts Geringeres als die letzte Chance auf die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.

Die WM-Kandidaten im Detail

Die größten Hoffnungen auf eine Last-Minute-Qualifikation setzt der FC St. Pauli auf Arkadiusz Pyrka. Der 23-jährige Mittelfeldspieler ist mit der polnischen Nationalmannschaft in den Play-offs vertreten. Polen trifft am Donnerstag im Halbfinale auf Albanien. Unter dem neuen Trainer Jan Urban bleibt das Team seit sechs Spielen ungeschlagen. Pyrka feierte im Oktober unter Urban sein Debüt für die polnische A-Nationalmannschaft.

Bei einem Sieg würde Polen im Finale auf den Gewinner der Partie Ukraine gegen Schweden treffen. Das ukrainische Heimspiel findet aufgrund des russischen Angriffskriegs im spanischen Valencia statt. Für den FC St. Pauli stellt sich dabei eine besondere Frage: Wird Eric Smith endlich sein Debüt für die schwedische A-Nationalmannschaft geben können? Der 29-jährige Spieler verließ das letzte Bundesligaspiel gegen Freiburg mit Zehproblemen.

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Ein weiterer WM-Kandidat ist Torwart Nikola Vasilj. Der 30-jährige Bosnier muss sich mit seiner Nationalmannschaft in Cardiff gegen Wales behaupten. Bei einem Sieg würde im Finale entweder Italien oder Nordirland warten. Alle Play-off-Finals werden am 31. März ausgetragen.

Trainer Blessin drückt die Daumen

FC St. Pauli Trainer Alexander Blessin zeigt sich besorgt und hoffnungsvoll zugleich: „Wir drücken die Daumen, dass ihnen nichts passiert. Wir bibbern auch mit, dass sie es packen. Mit positiven Erlebnissen kommen sie auch mit einer breiten Brust zurück. Und das hilft uns dann im Vereinsgeschäft natürlich auch“, erklärt der 52-jährige Trainer vor dem entscheidenden Saisonendspurt um den Klassenerhalt.

Neben den WM-Kandidaten sind weitere St. Pauli-Spieler bei ihren Nationalteams:

  • Danel Sinani (28, Luxemburg)
  • Tomoya Ando (27, Japan)
  • Joel Fujita (24, Japan)
  • Connor Metcalfe (26, Australien)
  • Abdoulie Ceesay (21, Gambia)

Alle Nationalspieler werden Mitte der kommenden Woche zurück zum Verein erwartet. Die verbleibenden Spieler in Hamburg absolvieren am Donnerstag ein internes Testspiel, bevor sie von Freitag bis Sonntag freigegeben werden. Ab Montag beginnt dann die Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel bei Union Berlin am 5. April.

Die besondere Situation

In der aktuellen Play-off-Konstellation kann maximal ein St. Pauli-Spieler die WM-Qualifikation schaffen. Diese besondere Situation sorgt für zusätzliche Spannung im Verein. Die Rückkehr der Nationalspieler mit möglichen positiven WM-Erlebnissen könnte dem Team im Abstiegskampf der Bundesliga wichtigen psychologischen Rückenwind geben.

Der FC St. Pauli befindet sich in einer Phase des Übergangs, in der internationale Erfolge der Spieler nicht nur persönliche Triumphe bedeuten, sondern auch den Verein insgesamt stärken können. Die kommenden Tage werden zeigen, welche Spieler ihre WM-Träume verwirklichen können und wie diese Erfahrungen sich auf die verbleibende Bundesligasaison auswirken werden.

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