Hertha-Training mit bekanntem Gast: Stuttgarts Co-Trainer Fathi hospitiert bei altem Verein
Stuttgarts Co-Trainer Fathi hospitiert bei Hertha BSC

Hertha-Training mit bekanntem Gast: Stuttgarts Co-Trainer Fathi hospitiert bei altem Verein

Eine vertraute Figur ist dieser Tage auf dem Trainingsplatz des Zweitligisten Hertha BSC zu sehen. Malik Fathi (42), aktuell Co-Trainer beim Bundesligisten VfB Stuttgart, absolviert eine Hospitation bei seinem ehemaligen Verein. In voller Hertha-Ausrüstung, die ihm nach wie vor ausgezeichnet steht, nimmt der ehemalige Nationalspieler aktiv am Training unter Cheftrainer Stefan Leitl (48) teil.

Hospitation im Rahmen der DFB-Pro-Lizenz

Der Grund für Fathis Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist beruflicher Natur. Der Stuttgarter Co-Trainer befindet sich mitten in der Ausbildung zur DFB-Pro-Lizenz, die ihn berechtigen würde, später selbst als Cheftrainer zu arbeiten. Von Januar bis Dezember 2026 durchläuft er den umfassenden Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes.

„Das ist ein Teil meiner Hospitation, die ich im Rahmen des DFB-Pro-Lizenz-Lehrgangs absolviere“, erklärt Fathi gegenüber BILD. „Natürlich mache ich das an meiner alten Wirkungsstätte. Ich habe mich bei Sami und Ebi gemeldet und wurde dann von Hertha-Trainer Stefan Leitl sehr herzlich empfangen.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Alte Bekannte und neue Erfahrungen

Bei Hertha trifft Fathi auf alte Weggefährten. Mit Sami Allagui (39), der heute als Koordinator Sport für die Berliner arbeitet, spielte er gemeinsam in Mainz. Patrick „Ebi“ Ebert (39), aktuell Co-Trainer bei Hertha, war von 2006 bis 2008 sein Teamkollege in der Hauptstadt.

Die Hospitation bietet Fathi wertvolle Einblicke. „Es ist interessant, dass in der 1. und 2. Liga viele Sachen ähnlich gemacht werden“, berichtet der 42-Jährige. „Spannend sind die Unterschiede, über die wir uns nach den Einheiten ausgetauscht haben. Das gibt einen Mehrwert für beide Seiten.“

Emotionale Rückkehr und berufliche Perspektiven

Die Rückkehr in die Hertha-Kleidung löst bei Fathi besondere Gefühle aus. „Hertha war und bleibt immer ein besonderer Verein in meinem Leben, das ist doch klar“, sagt der ehemalige Hertha-Profi, der zwischen 2006 und 2013 insgesamt 123 Spiele für den Verein absolvierte. „Und genauso besonders hat es sich auch angefühlt. Ich drücke Hertha immer fest die Daumen.“

Die Hospitation bei Hertha endet bereits am Donnerstag. Anschließend hat der Zweitligist drei Tage frei, bevor Fathi am Dienstag der kommenden Woche wieder seine Arbeit beim VfB Stuttgart aufnimmt. Gemeinsam mit Chef-Coach Sebastian Hoeneß (43) arbeitet er dort daran, die Schwaben auf Kurs Richtung Champions League zu halten – der VfB Stuttgart belegt aktuell den dritten Tabellenplatz.

Für Malik Fathi bedeutet die Pro-Lizenz-Ausbildung einen wichtigen Schritt in seiner Trainerkarriere. Nach Abschluss der Ausbildung im Dezember 2026 wäre er formal qualifiziert, selbst als Cheftrainer zu arbeiten und damit den nächsten Karriereschritt zu gehen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration