St. Paulis Stürmer Hara: Wird der Japaner zum Last-Minute-Retter in der Bundesliga?
Taichi Hara: Wird er St. Paulis Last-Minute-Retter?

St. Paulis Stürmer Hara: Wird der Japaner zum Last-Minute-Retter in der Bundesliga?

Taichi Hara (26) kam im Winter als letzter Neuzugang zum FC St. Pauli. Bisher kam der japanische Stürmer auf lediglich 32 Einsatzminuten in drei Kurzeinsätzen als Joker. Die Frage stellt sich: Schlägt der Angreifer auch als Letzter zu, wenn es in der Bundesliga um alles geht?

Blessin gibt Hara Zeit zur Entwicklung

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich nach der 0:4-Niederlage in Leverkusen, bei der Hara 21 Minuten spielte, geduldig: „Wenn ein Spiel entschieden ist, ist es schwierig für einen Einwechselspieler. Aber natürlich will man sehen: Wie führt er sich ein, wie ist er im Anlaufen, wie geht er in die Zweikämpfe, wie versucht er, für sich noch gute Aktionen zu haben?“

In der Endphase der Partie zeigte Hara zumindest einen Lichtblick: Er setzte sich im Rücken von Quansah ab und kam im Tiefflug zu einem Kopfball, der knapp daneben ging. Blessin lobte diese Aktion: „Er ist gut durchgelaufen auf den ersten Pfosten.“ Der Trainer macht deutlich: Eine Sofortlösung scheint der schlaksige Stürmer aus der japanischen J-League nicht zu sein. Eher handelt es sich um einen Spieler, der nach Anlaufzeit reinwächst und am Ende der Saison noch bedeutend werden könnte.

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Haras Statistiken und Erfahrung

Mit seinem letzten Verein Kyoto (2022 bis 2025) wurde Hara vergangenes Jahr Dritter der J-League. In dieser Saison erzielte er fünf Tore und gab zehn Vorlagen. Insgesamt traf er 22-mal in 91 Partien für Kyoto. International sammelte der Angreifer 2025 auch Erfahrung in der japanischen Nationalelf, wo er zwei Spiele absolvierte.

Entscheidende Phase für St. Pauli

In den Bundesliga-Spieltagen 30 bis 34 trifft St. Pauli noch auf vier Teams, die aktuell im Abstiegskampf stecken: Köln, Heidenheim, Mainz und Wolfsburg. In diesen entscheidenden Partien könnte Hara eine wichtige Rolle spielen – ob als Joker in der Schlussphase oder sogar in der Startelf.

Gleichzeitig kehren mehrere verletzte Spieler zurück, was die Konkurrenz im Kader erhöht. Für das Spiel am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) gegen Werder Bremen drängen vier Spieler zurück in die erste Elf: Die Verteidiger Eric Smith (Ferse) und Hauke Wahl (Innenbandzerrung), Mittelfeldspieler Joel Fujita (Wade) sowie Connor Metcalfe (Knie) und Angreifer Mathias Pereira Lage (muskuläre Probleme) trainierten die Woche wieder voll mit.

Blessin betonte die Bedeutung der Rückkehrer: „Wir brauchen sie auch, um ein schlagkräftiges Team zu haben und auch Paroli bieten zu können.“ Bei Smith, Wahl und Fujita ist ein Startelf-Einsatz gegen Bremen wahrscheinlich und wichtig für die Mannschaftsstabilität.

Fazit: Geduld mit dem Neuzugang

Taichi Hara benötigt bei St. Pauli noch Zeit, um sich vollständig einzugewöhnen und sein Potenzial zu entfalten. Während die Rückkehr mehrerer Stammspieler die Konkurrenzsituation verschärft, könnte der Japaner gerade in den entscheidenden Spielen gegen direkte Abstiegskonkurrenten noch zu einem wichtigen Faktor werden. Ob als Last-Minute-Retter oder langfristige Verstärkung – die kommenden Wochen werden zeigen, welche Rolle Hara in der Schlussphase der Saison für den FC St. Pauli spielen wird.

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