Thiounes Forderung: Werder-Stars müssen das Weserstadion zurückerobern
Thiounes Forderung: Werder muss Stadion zurückerobern

Thiounes klare Ansage: Werder-Stars müssen das Weserstadion zurückgewinnen

Es war der absolute Tiefpunkt in einer ohnehin schwierigen Saison für Werder Bremen. Neben der bitteren 1:2-Niederlage gegen den FC St. Pauli wurden die Bremer Profis nach dem Abpfiff von den eigenen mitgereisten Fans regelrecht aus der Kurve geschickt. Die Anhänger hatten nach dem 13. sieglosen Spiel in Folge und dem Absturz auf den gefährlichen 17. Tabellenplatz endgültig die Geduld verloren.

Krisengespräche zwischen Ultras und Mannschaftsrat

Um die angespannte Situation zu entschärfen und die Fans nicht endgültig zu vergraulen, gab es in der vergangenen Woche ein Treffen zwischen den Ultras und dem Mannschaftsrat des Vereins. Dieses Gespräch hat die Wogen vorerst etwas geglättet, doch alle Beteiligten wissen: Ab jetzt zählt ausschließlich die Leistung auf dem Platz. Und genau hier setzt Trainer Daniel Thioune mit einer unmissverständlichen Forderung an.

„Wenn man die Stimmung anzünden will, dann sind ausschließlich meine Jungs in der Kabine dafür verantwortlich. Ich möchte, dass sie morgen um 15.30 Uhr von der ersten Minute an das Stadion zurückholen“, erklärt der 51-jährige Werder-Coach mit Nachdruck.

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Thiounes Lob für die treuen Fans

Gleichzeitig hatte der Trainer ein dickes Lob für die eigenen Anhänger übrig, die trotz der anhaltenden Negativserie bislang zur Mannschaft gestanden hatten. „Bis zum Abpfiff hatte ich in den Partien, seitdem ich da bin, nie das Gefühl, dass die Mannschaft nicht vollends unterstützt wird“, betonte Thioune. Damit diese Unterstützung erhalten bleibt, brauchen die Bremer dringend wieder einen Sieg – und dieser MUSS am Samstag gegen das Tabellenschlusslicht Heidenheim her.

Heidenheim als Chance für den dringend benötigten Dreier

Der FCH stellt das absolute Schlusslicht der Liga dar, was alles andere als drei Punkte für Werder zu einer weiteren Enttäuschung machen würde. Doch genau hier liegt das Problem: Dem Team fehlt aktuell jegliches Selbstvertrauen nach der langen sieglosen Serie. Wie soll man unter diesen Umständen ein Bundesliga-Spiel gewinnen?

Thioune zeigt sich dennoch optimistisch: „Ich habe eine Mannschaft erlebt, die bereit ist, alles für einen Sieg zu tun. Der Glaube daran sollte alternativlos sein. Außerdem haben wir gegen St. Pauli gezeigt, dass wir ein Spiel – zumindest in weiten Teilen – diktieren können. Es gilt jetzt aber, nicht nur darüber zu reden, sondern es auf den Platz zu bringen“.

Persönliche Bedeutung für den Trainer

Für Thioune persönlich wäre ein Sieg gegen Heidenheim von enormer Bedeutung. Zwar haben ihm die Werder-Bosse auch im Falle einer weiteren Niederlage eine Job-Garantie ausgestellt, doch mit jedem weiteren sieglosen Spiel rückt der Trainer automatisch stärker in den Fokus der Kritik. Zudem droht ein weiterer bitterer Negativrekord: Kein Werder-Trainer zuvor hat seine ersten vier Spiele an der Seitenlinie nicht gewonnen.

Die Situation ist also mehr als klar: Die Bremer müssen am Samstag um 15.30 Uhr im Weserstadion endlich wieder Punkte holen, das Vertrauen der Fans zurückgewinnen und die Negativserie beenden. Die Mannschaft steht unter enormem Druck, doch genau darin könnte auch ihre Chance liegen.

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