Im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga hat Hannover 96 eine wichtige Hürde zu nehmen. Trainer Stefan Titz hat jedoch vor dem 33. Spieltag deutliche Kritik an der Ansetzung der Partien geübt. Er bezeichnete die Verteilung der Spiele als „Salami-Ansatz“ und bemängelte, dass einige Teams zeitgleich spielen, während andere bereits früher oder später antreten müssen. Dies führe zu Wettbewerbsverzerrungen.
Ungleiche Bedingungen im Aufstiegsrennen
Der 33. Spieltag der 2. Bundesliga steht ganz im Zeichen des Aufstiegskampfes. Mehrere Teams haben noch Chancen auf den direkten Aufstieg oder die Relegation. Titz kritisierte, dass die Spiele nicht alle zur gleichen Zeit angepfiffen werden. „Es ist unfair, wenn einige Mannschaften schon am Freitag spielen und andere erst am Samstag oder Sonntag. Das gibt den später spielenden Teams einen Vorteil, weil sie die Ergebnisse der Konkurrenz kennen“, erklärte der 53-Jährige.
DFL verteidigt Ansetzung
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verteidigte die Ansetzung mit Hinweis auf die TV-Rechte und die Stadionlogistik. Man versuche, möglichst viele Spiele parallel zu setzen, um Fairness zu gewährleisten. Dennoch gibt es immer wieder Kritik von Vereinen, die sich benachteiligt fühlen.
Hannover 96 trifft am 33. Spieltag auswärts auf den SV Darmstadt 98. Ein Sieg ist Pflicht, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten. Titz hofft, dass seine Mannschaft die ungleichen Bedingungen mit einer starken Leistung wettmachen kann. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren und dürfen uns nicht von den anderen Spielen ablenken lassen“, so der Trainer.
Die Diskussion um die Ansetzung ist nicht neu. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Klagen über ungleiche Bedingungen in entscheidenden Phasen der Saison. Die DFL steht in der Pflicht, für mehr Transparenz und Fairness zu sorgen.



