Heimpremiere 2026 für TSG Neustrelitz: Drei Punkte gegen Tennis Borussia Berlin im Visier
Nach einer enttäuschenden Niederlage zum Start der zweiten Halbserie will die TSG Neustrelitz bei ihrer Heimspielpremiere im Jahr 2026 endlich Punkte einfahren. Das Oberliga-Duell gegen Tennis Borussia Berlin findet allerdings nicht wie geplant im Parkstadion statt, sondern muss aufgrund der aktuellen Platzverhältnisse auf den benachbarten Kunstrasenplatz verlegt werden.
Witterungsbedingungen zwingen zu Platzwechsel
Bis kurz vor Anpfiff mussten die Verantwortlichen der TSG Neustrelitz bangen, ob das Heimspiel überhaupt stattfinden kann. Die Bedingungen im Parkstadion lassen einen regulären Spielbetrieb derzeit nicht zu. Stattdessen wird Schiedsrichter Jonas Marx das Spiel um 19:30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz anpfeifen. „Wir sind froh, dass wir zu Hause spielen können. Das ist immer schön“, erklärt Trainer Thomas Franke und fügt entschlossen hinzu: „Und wir wollen erfolgreich sein.“
Trainer warnt vor unberechenbarem Gegner
Die TSG startete mit einer 1:2-Niederlage gegen Eintracht Mahlsdorf in die Rückrunde, wobei der entscheidende Gegentreffer erst spät durch einen Foulelfmeter fiel. Nun will die Mannschaft um Spieler wie Luca Müller Wiedergutmachung leisten. Doch Trainer Franke warnt vor dem Kontrahenten aus der Hauptstadt: „TeBe ist nach dem Trainerwechsel schwer einzuschätzen und nicht ausrechenbar. Auch gibt es dort neue Spieler im Kader.“
Während die TSG bereits ein Pflichtspiel in der Rückrunde absolviert hat, ist dies für Tennis Borussia Berlin das erste offizielle Spiel im neuen Jahr. Beide Teams trennen in der Oberliga-Tabelle fünf Punkte – die Neustrelitzer stehen als Fünfter deutlich besser da als TeBe auf Platz elf.
Positive Bilanz gegen die Berliner
Im Hinspiel feierte die TSG Neustrelitz einen deutlichen 3:0-Erfolg durch Tore von Adrian Heinle und einem Doppelpack von Younes Laribi. Damals trainierte noch Umberto Weich die „Veilchen“, der in der Winterpause durch Jeffrey Seitz ersetzt wurde. „Damit wird der Gegner eine andere Herangehensweise, ein anderes Muster haben“, analysiert Franke die veränderte Situation.
Die historische Bilanz spricht für die Neustrelitzer: Die letzten sechs Pflichtspiele in der fünften Liga gegen Tennis Borussia Berlin verloren die Residenzstädter nicht. Vor knapp einem Jahr trennten sich beide Teams aufgrund ähnlicher Witterungsbedingungen ebenfalls auf dem Kunstrasenplatz im Harbigstadion mit einem 2:2-Unentschieden.
Dennoch bleibt der TSG-Coach vorsichtig: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir dürfen nicht übermütig sein. Am Ende entscheiden es die Jungs auf dem Platz.“ Die Heimpremiere 2026 verspricht somit spannenden Oberliga-Fußball unter besonderen Bedingungen.



