RB Leipzig vor Topspiel in Frankfurt: Werner erwartet nach 6:0-Kantersieg "dickes Brett"
Nach dem beeindruckenden 6:0-Kantersieg im Hinspiel rechnet RB Leipzigs Trainer Ole Werner beim Bundesliga-Topspiel bei Eintracht Frankfurt mit einer deutlich veränderten und verbesserten Mannschaft. Der 37-jährige Trainer sieht ein "dickes Brett" auf seine Sachsen zukommen, wenn sie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in der Frankfurter Arena antreten.
Frankfurter Mannschaft hat sich stabilisiert
"Das ist jetzt eine andere Frankfurter Mannschaft", betonte Werner im Vorfeld der wichtigen Partie. "Sie haben Champions League gespielt und sich in den letzten Wochen deutlich stabilisiert." Der Trainer verwies dabei insbesondere auf das verbesserte Defensivverhalten der Hessen, das seinem Team erhebliche Probleme bereiten könnte.
Personalprobleme bei RB Leipzig
Während Werner die Stärken der Eintracht analysiert, muss er selbst mit erheblichen Personalproblemen kämpfen. Nach der Gelbsperre von Xaver Schlager und dem Ausfall von Ezechiel Banzuzi (Kapselverletzung im Knie) im Mittelfeld sind auch in der Viererkette die Innenverteidiger Willi Orban (Oberschenkelprobleme) und Castello Lukeba (Adduktorenverletzung) fraglich.
"Wir konnten bei beiden die Belastung steigern, müssen aber im Training genau antesten, für was es reicht", erklärte Werner zur angespannten Personalsituation. Diese Unsicherheiten kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da es im Kampf um die Champions-League-Qualifikation um wichtige Punkte geht.
Historisch schwierige Auswärtsaufgabe
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: RB Leipzig konnte noch nie bei Eintracht Frankfurt gewinnen. Im Vorjahr endete das Auswärtsspiel mit einer deutlichen 0:4-Niederlage. Diese historische Belastung kommt zu der aktuellen Form der Frankfurter hinzu.
Das Team von Trainer Albert Riera hat seit Anfang Februar in seinen ersten neun Bundesliga-Spielen beachtliche 15 Punkte geholt. Zudem sind die Hessen in ihren eigenen Stadionmauern seit vier Spielen ungeschlagen - eine beeindruckende Serie, die Leipzigs Aufgabe zusätzlich erschwert.
Kampf um Champions-League-Plätze
Die Partie gegen den Tabellensiebten wird für die Sachsen zu einer echten Nagelprobe im Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze. Während das 6:0 im Hinspiel Hoffnungen auf einen leichten Sieg wecken könnte, mahnt Werner zur Vorsicht und betont die gestiegene Qualität der Frankfurter Mannschaft.
Der Trainer weiß, dass sein Team unter den gegebenen Umständen eine Höchstleistung abrufen muss, um die negative Auswärtsbilanz in Frankfurt zu durchbrechen und wichtige Punkte im europäischen Qualifikationsrennen zu sichern.



