UEFA verzichtet auf weitere Untersuchungen gegen Kimmich und Olise
Für die Bayern-Stars Joshua Kimmich und Michael Olise bleibt es bei der ursprünglich verhängten Sperre für ein Spiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird nach aktuellen Informationen keine weiterführenden Untersuchungen gegen die beiden Profis des FC Bayern München einleiten.
Disziplinarverfahren nicht eingeleitet
Die UEFA-Disziplinarkommission hat beschlossen, keine Ermittlungen als Folge der Vorkommnisse im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo zu starten. Das Spiel endete mit einem imposanten 6:1-Sieg für die Münchner. Beide Spieler hatten sich in Bergamo wegen Spielverzögerung ihre dritte Gelbe Karte abgeholt, was automatisch zu einer Sperre für das folgende Spiel führte.
Konsequenzen für Bayern München
Somit sind Kimmich und Olise ausschließlich für das Rückspiel am Mittwoch gesperrt. Im Viertelfinale der Champions League, für das sich der FC Bayern nach dem deutlichen Sieg im Hinspiel berechtigte Hoffnungen machen darf, wären beide Spieler wieder einsatzbereit. Als mögliche Gegner warten dort entweder Real Madrid oder Manchester City.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich hatte nach der Partie in Bergamo betont, die Verwarnung nicht absichtlich provoziert zu haben. Diese Aussage scheint nun von der UEFA akzeptiert worden zu sein, da keine weiteren disziplinarischen Maßnahmen folgen werden.
Sportliche Perspektiven
Für den FC Bayern München bedeutet diese Entscheidung der UEFA eine wichtige Klarstellung im Vorfeld des entscheidenden Rückspiels. Der Verein kann nun mit Gewissheit planen, dass beide Schlüsselspieler ab dem Viertelfinale wieder zur Verfügung stehen werden, sollte man sich gegen Atalanta Bergamo durchsetzen.
Die Situation verdeutlicht einmal mehr die strengen Regularien im europäischen Spitzenfußball, bei denen bereits drei Gelbe Karten in der Champions League zu einer automatischen Sperre führen. Dennoch zeigt der Fall auch, dass die UEFA zwischen routinemäßigen Verwarnungen und absichtlichem Fehlverhalten unterscheidet.



