Ulucs Kampfansage: So will Jena Meister werden
Ulucs Kampfansage: So will Jena Meister werden

Seit dem elften Spieltag thront der 1. FC Lokomotive Leipzig an der Spitze der Regionalliga Nordost. Am Freitagabend könnte Carl Zeiss Jena die Sachsen vorerst vom Thron stoßen. Ab 19 Uhr müssen die Thüringer beim Halleschen FC antreten. Gewinnen sie, sind sie Erster – und erhöhen damit den Druck auf Lok, das am Sonntag (14 Uhr) in Greifswald gefordert ist.

Uluc macht Kampfansage

Jenass Trainer Volkan Uluc (56) schickt eine Kampfansage an den direkten Konkurrenten: „Wir sind bereit, fahren mit breiter Brust nach Halle.“ Es werde ein Spitzenspiel mit über zehntausend Zuschauern. Eine Atmosphäre, von der Uluc glaubt, dass sie seine Profis beflügeln wird. „Wir haben zweimal Lok geschlagen, haben im Pokal in Erfurt gewonnen. Meine Jungs können das, können mental bestehen“, sagt er. Aus dem Sinn seien die peinlichen Pleiten in Magdeburg oder Eilenburg. „Wir haben kein Kopf-Problem“, erklärt der Zeiss-Coach.

Ganz im Gegenteil: „Wir wissen darum, dass sich vieles in dieser entscheidenden Phase der Saison zwischen den Ohren abspielt. Mein Eindruck aus dem Training ist, dass alle fokussiert sind, dass alle zielstrebig darauf hinarbeiten, dass sich so etwas wie in Magdeburg nicht wiederholt“, sagt der Jenaer Trainer.

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Kein Schönheitspreis in Halle

Die Schwäche dort sei gewesen, dass man viel zu passiv ins Spiel gestartet sei. „Deshalb werden wir in Halle von der ersten Minute an hellwach sein, versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Nur zuzuschauen, können wir uns nicht erlauben“, bemerkt Uluc. Besonders von den Führungsspielern erwarte er da die nötigen Impulse. „Halle ist das beste Rückrundenteam, läuft da auf, um uns zu ärgern. Da müssen wir souveräner sein“, sagt der 56-Jährige.

Ein großes Spektakel müsse dabei aber nicht herumkommen. „Wir werden nicht ins offene Messer laufen und wissen, dass es keinen Schönheitspreis gibt. Für uns geht es nur um die drei Punkte, die wir gern auch mit einem dreckigen Arbeitssieg mit nach Hause nehmen“, fügt er an.

In der Hinrunde trennten sich Jena und Halle 1:1. Moritz Fritz traf zum Ausgleich für den FCC. Personell hat Uluc fast alle Mann an Bord. Bis auf den angeschlagenen Angreifer Amar Suljic (27) hat er auch die freie Wahl bei der Startformation. Vieles deutet darauf hin, dass er die gleiche Elf wie beim 2:1-Sieg über den BFC Dynamo aufs Feld schicken wird.

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