Undav attackiert Schiri Welz: „Ich mag den eh nicht!“
Undav attackiert Schiri Welz: „Ich mag den eh nicht!“

Solche deutlichen Worte hört man selten: Schiri-Schelte von VfB-Star Deniz Undav (29)! Der VfB Stuttgart zog am Donnerstagabend zum zweiten Mal in Folge ins DFB-Pokal-Finale ein. Hochverdient gewinnt der amtierende Pokalsieger 2:1 gegen Freiburg. Profitiert aber auch von einem Riesen-Fehler des Schiedsrichters Tobias Welz (48). Nach Abpfiff schimpfen beide Vereine über den Unparteiischen.

Der Witz-Pfiff in der 91. Minute

Freiburg trifft durch Höler zum vermeintlichen 2:1, doch Welz (BILD-Note 5) pfeift noch bevor der Ball die Torlinie überquert, das Tor zählt nicht. Grund: Ein angebliches Foul von Höler gegen Chabot im Vorfeld – eine klare Fehlentscheidung. Auch der VAR kann wegen des zu frühen Pfiffs nicht eingreifen. Freiburg tobt zu Recht. Und auch Undav äußerte seinen Unmut.

Undav-Klartext über Schiri Welz

Nach Abpfiff holte der beste Stürmer Deutschlands zum Rundumschlag gegen Welz aus. Undav sagte: „Ich bin auch unzufrieden mit dem Schiri. Ich glaube, dass er das Spiel nicht richtig gut kontrollieren konnte. Er hat zu viele Gelbe Karten gegeben. Am Anfang vor allem irgendwelche Fouls gepfiffen, die keine Fouls waren.“ Nach 17 Minuten hatte Welz schon vier Gelbe Karten verteilt, was den Pokalkampf aber nicht beruhigte.

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Undav weiter: „Man kann auch nicht mit ihm reden, das ist das nächste Problem. Ich habe das dem vierten Offiziellen und dem Linienrichter gesagt. Das ist ein Derby, da gehören Emotionen dazu. Dass er bei jedem Foul am Anfang Gelb zeigt, habe ich nicht verstanden.“

Undav: „Einen krasseren Fehler kann man nicht machen“

Auch zum nicht gegebenen Freiburg-Tor sprach Undav Klartext: „Einen krasseren Fehler kann man als Schiedsrichter nicht machen. Gut für uns natürlich. Aber das darf man nie und nimmer wegpfeifen.“ Damit nicht genug. Der DFB-Star weiter über den Schiedsrichter: „Er hat einen direkt angeschrien. Man wollte ihm sagen ,entspann dich mal, du kannst nicht jeden Kontakt pfeifen und nicht jedes Foul ist eine Gelbe Karte.‘ Aber er hat das nicht zugelassen.“ Eine kurze Pause, dann legte Undav nach: „Ich mag den eh nicht. Wir hatten schon einmal ein Problem. Er hat uns schon einmal gepfiffen, da war das genau das gleiche. Wenn man nicht mal mit dem Schiri reden kann…“

Am Ende kann es Undav egal sein. Der VfB fährt nach Berlin und träumt von der Titelverteidigung. Anders die Stimmungslage bei Freiburg. Der Sportclub dürfte die Fehlentscheidung so schnell nicht vergessen.

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