Historische Forderungen: Undav verlangt Rekordgehalt von VfB Stuttgart
Die Vertragsverhandlungen zwischen Deniz Undav und dem VfB Stuttgart nehmen eine dramatische Wendung. Der 29-jährige Stürmer, der bereits mit 4,5 Millionen Euro pro Jahr der Topverdiener des Vereins ist, fordert laut Medienberichten eine Erhöhung auf sechs Millionen Euro jährlich. Diese Summe wäre in der gesamten Vereinsgeschichte des VfB Stuttgart noch nie an einen Spieler gezahlt worden.
Fanliebling mit herausragender Leistungsbilanz
Undav rechtfertigt seine Forderungen mit herausragenden Leistungen auf dem Platz. In der aktuellen Saison erzielte der Nationalspieler bereits 18 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Damit gehört er zu den besten Offensivkräften der gesamten Bundesliga. Sein Wechsel von Brighton & Hove Albion nach Stuttgart im Jahr 2023 entwickelte sich zu einem vollen Erfolg für beide Seiten.
Der VfB zog 2024 die Kaufoption in Höhe von 26,7 Millionen Euro, was Undav zum bis heute teuersten Spielereinkauf der Vereinsgeschichte machte. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2027, doch beide Parteien streben eine vorzeitige Verlängerung an. Die Verhandlungen gestalten sich jedoch schwieriger als erwartet.
Bayer Leverkusen positioniert sich als Konkurrent
Sollten sich Stuttgart und Undav nicht einigen können, steht mit Bayer Leverkusen bereits ein ernsthafter Interessent bereit. Die Werkself, die in der Bundesliga aktuell mit 49 Punkten vier Zähler hinter dem VfB (53 Punkte) liegt, kämpft ebenfalls um einen Champions-League-Platz und zeigt offenes Interesse an dem Stürmer.
Besonders brisant: Ab Januar 2027 wäre Undav ablösefrei zu haben, falls keine Vertragsverlängerung zustande kommt. Dieses Szenario möchte der VfB Stuttgart unter allen Umständen vermeiden, da der Verlust des Leistungsträgers sportlich und finanziell schwer wiegen würde.
Internationales Interesse und Verhandlungspoker
Neben Bayer Leverkusen soll es auch aus dem Ausland Anfragen für den deutschen Nationalspieler geben. Die Verhandlungsposition von Undav wird dadurch zusätzlich gestärkt. Trotz der hohen finanziellen Forderungen bleibt eine Einigung möglich, da sich der Stürmer in Stuttgart wohl fühlt und beim Publikum äußerst beliebt ist.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der VfB Stuttgart bereit ist, historische Gehaltsdimensionen zu akzeptieren oder ob der Verein das Risiko eines Verlustes seines Topscorers eingehen muss. Die Konkurrenz aus Leverkusen beobachtet die Entwicklung mit größtem Interesse und könnte bei einem Scheitern der Verhandlungen schnell zuschlagen.



