Union Berlin: Eta-Effekt verpufft, Leistungsträger in der Krise
Union Berlin: Eta-Effekt verpufft, Leistungsträger in der Krise

Der Trainerwechsel bei Union Berlin hat bislang nicht den erhofften Effekt gebracht. Auch unter der neuen Trainerin Marie-Louise Eta (34) bleibt der Club im Negativlauf. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg folgte beim 1:3 in Leipzig die nächste Enttäuschung. Fünf Spiele ohne Sieg – der Abstiegskampf ist endgültig zurück in Köpenick!

Eta-Effekt verpufft

Eta ist es nicht gelungen, die Talfahrt zu bremsen. Der Trainerinnen-Effekt, wenn es den überhaupt gab, ist spätestens nach der schwachen Leistung in Leipzig verpufft. Zwar spricht Eta davon, dass sie eine Mannschaft gesehen habe, die daran geglaubt habe, am Ende muss sie sich aber auch die deutliche Unterlegenheit eingestehen. Eta: „Insgesamt war es sicherlich eine verdiente Niederlage.“

Kapitän Trimmel sieht nur kleine Fortschritte

Kapitän Christopher Trimmel (39) sieht auch noch keine große Verbesserung nach dem Wechsel auf der Trainerbank: „Für die Trainerin ist es schwierig, neue Inhalte in die Mannschaft zu bekommen. Man sieht auch ein bisschen was, aber so ehrlich müssen wir sein. Da müssen wir natürlich jeden Tag alles aufsaugen und bestmöglich umsetzen.“ Heißt: Die Ansätze sind da – die Umsetzung fehlt!

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Leistungsträger in der Krise

Klar ist: Jetzt sind eigentlich die Führungsspieler gefragt. Doch ausgerechnet die lassen aktuell vieles vermissen. Die Leistungsträger aus der Hinrunde sind außer Form. Allen voran Leopold Querfeld (22). Der Innenverteidiger, meistens der beste Unioner, patzt in Leipzig gleich doppelt – und ist direkt an zwei Gegentoren beteiligt. Bitter!

Vize-Kapitän Rani Khedira (32) findet aktuell nicht zu seiner gewohnten Form. Gegen Wolfsburg und Leipzig ließ er Gegenspieler laufen, wirkte ungewohnt unsicher und müde. Gerade jetzt wäre er als Stabilitätsfaktor im Mittelfeld gefragt. Die Fans warten auf Leistungen wie in der Hinrunde.

Auch die Rückkehr von Diogo Leite (27) nach seiner Oberschenkelverletzung brachte nicht die erhoffte Stabilität zurück. Vor der Verletzung galt der linke Innenverteidiger in der Dreierkette als Bollwerk, doch an diese Form konnte er bislang nicht anknüpfen.

Fazit: Schwächen der Führungsspieler als zentrales Problem

Die Schwächen der Leistungsträger sind ein zentrales Problem. Denn genau diese Spieler müssten jetzt vorangehen, um das Team nicht im Abstiegskampf untergehen zu lassen.

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