Union Berlin verliert Top-Torwarttrainer: Michael Gspurning wechselt nach England
Union Berlin: Torwarttrainer Gspurning geht nach England

Abschied nach acht Jahren: Union Berlins Torwarttrainer verlässt die Eisernen

Nach acht erfolgreichen Jahren bei Union Berlin steht ein bedeutender Personalwechsel an: Torwarttrainer Michael Gspurning (44) wird seinen Vertrag bei den Köpenickern im Sommer 2026 auslaufen lassen. Damit verlieren die Eisernen einen ihrer wichtigsten Mitarbeiter im Trainerteam. Erste Berichte über den bevorstehenden Abschied kamen von Sky Sport Austria.

Wechsel in die Premier League geplant

Bereits Anfang Januar informierte Gspurning Sportdirektor Horst Heldt (56) darüber, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Seit Ende 2017 trainiert der Grazer die Torhüter von Union Berlin, seit April 2023 zusätzlich die Nationalkeeper seines Heimatlandes Österreich. Nach Informationen der BILD soll es konkretes Interesse aus der englischen Premier League geben.

Der ambitionierte Torwarttrainer träumt offenbar davon, wieder eine Mannschaft auf Champions-League-Niveau zu betreuen. Gspurning äußerte sich im Dezember zu möglichen Wechselgerüchten: „Natürlich freut es mich, wenn meine Arbeit wahrgenommen wird. Auch von Klubseite spüre ich diese Wertschätzung. Ich gehe mit solchen Themen sehr reflektiert um und sie sind Teil des Geschäfts.“

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„Entscheidend ist für mich aber, dass ich meinen Horizont stetig erweitere: sportlich, fachlich und menschlich. Mit neuen Impulsen kann ich meine tägliche Arbeit bestmöglich vollbringen und meinen eigenen Entwicklungsweg konsequent weitergehen.“

Schwerer Verlust für Trainer Baumgart

Für Union-Trainer Urs Baumgart stellt der Weggang einen erheblichen Verlust dar. Baumgart betonte: „Wir verlieren jemanden, der für die Mannschaft sehr wichtig ist und auch für das Trainerteam, der innerhalb der Torwartgruppe nicht nur eine hohe Akzeptanz genießt, sondern die Truppe führt, das ist natürlich schmerzhaft.“

„Michael ist jemand, der bei vielen Stationen unterwegs war, viel gelernt hat, ein sehr offener Mensch ist und immer etwas Neues erleben möchte. Nach einer sehr langen Zeit bei Union hat er sich entschieden, einen neuen Weg zu gehen.“

Erfolgreiche Arbeit mit Union-Torhütern

Während seiner achtjährigen Tätigkeit bei Union Berlin entwickelte Gspurning zahlreiche Torhüter weiter und prägte deren Karrieren maßgeblich. Zu seinen Schützlingen gehörten unter anderem:

  • Rafał Gikiewicz (38)
  • Andreas Luthe (38)
  • Frederik Ronnow (33)

Besonders Ronnow profitierte von Gspurnings Expertise: Der Däne ist seit drei Jahren die klare Nummer eins der Berliner und hat sich längst als einer der etablierten und zuverlässigsten Keeper der gesamten Bundesliga durchgesetzt. Gspurnings fachliche Kompetenz und persönliche Art hinterlassen bei Union Berlin eine spürbare Lücke.

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