Union Berlin zeigt klare Kante gegen Sexismus nach Ernennung von Marie-Louise Eta
Der FC Union Berlin positioniert sich mit deutlichen Worten gegen sexistische Kommentare, die nach der Beförderung von Marie-Louise Eta (34) zur neuen Cheftrainerin in sozialen Medien auftauchten. Die gebürtige Dresdnerin ist die erste Frau, die ein Männer-Team in der höchsten deutschen Fußballliga trainiert, und übernimmt das Profiteam bis Saisonende nach der Entlassung von Steffen Baumgart (54).
Verein reagiert unmissverständlich auf herabwürdigende Äußerungen
Auf der Plattform X gab es mehrere unsachliche und abfällige Kommentare gegenüber der neuen Trainerin. Ein Nutzer schrieb beispielsweise: „Der Bundesliga-Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres.“ Darauf antwortete Union Berlin direkt und deutlich: „Aber genau das bist du, ein Sexist.“ Auch auf die Behauptung, kein Spieler nehme eine Frau in Fußballfragen ernst, reagierte der Verein mit der klaren Aussage: „Bei aller Liebe, aber das ist Sexismus.“
Positive Resonanz und Unterstützung für den historischen Schritt
Die Union-Familie steht geschlossen hinter ihrer neuen Cheftrainerin und verteidigt sie entschieden gegen Hasskommentare. Viele Nutzer lobten das Engagement des Vereins und bezeichneten Eta als „Fußballgöttin“. Zu den prominenten Unterstützern gehört Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53), der die Entscheidung als starkes Signal für den Profifußball und für Frauen im Spitzensport würdigte.
Der Personalwechsel wird im Internet kontrovers diskutiert, doch Union Berlin setzt mit seiner klaren Haltung ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung im Sport. Die Reaktion des Vereins zeigt, dass sexistische Äußerungen nicht toleriert werden und der Fokus auf der sportlichen Leistung und Qualifikation von Marie-Louise Eta liegen sollte.



