Union Berlins Super-Talent Linus Güther (15): Bayern wollte ihn, doch er blieb in der Heimat
Union-Talent Güther: Bayern wollte ihn, doch er blieb in der Heimat

Union Berlins Super-Talent: Linus Güther (15) trainiert erstmals mit den Profis

Während zahlreiche Profis von Union Berlin mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, rückt in Köpenick ein junges Nachwuchstalent in den Mittelpunkt: Linus Güther. Der erst 15-jährige Offensivspieler durfte am Dienstag zum ersten Mal am Training der Bundesliga-Profis teilnehmen und zeigte dabei beeindruckende Leistungen.

Persönliches Gespräch mit Trainer Baumgart

Nach der Trainingseinheit nahm sich Union-Trainer Steffen Baumgart (54) extra Zeit für ein etwa zehnminütiges persönliches Gespräch mit dem Youngster. Dies unterstreicht die besondere Bedeutung, die der Klub dem Talent beimisst. Bereits seit längerer Zeit steht Güther unter intensiver Beobachtung der Union-Verantwortlichen.

Bayern München buhlte um das Talent

Das junge Talent sorgte zuletzt beim U16-Algarve-Cup in Portugal für Furore. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen für die deutsche U16-Nationalmannschaft stahl er sogar Cristiano Ronaldo Jr. (15) die Show. Diese Leistungen blieben auch beim FC Bayern München nicht unbemerkt. Doch trotz des Interesses des Rekordmeisters entschied sich Güther gegen einen Wechsel nach München – und für Union Berlin.

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Im Sommer wechselte der Offensivspieler von Energie Cottbus nach Köpenick. Neben Bayern hatten auch Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt um das junge Juwel gebuhlt. Der gebürtige Spremberger entschied sich jedoch bewusst dafür, in der Nähe seiner Heimat zu bleiben – ein echter Glücksfall für die Berliner.

Vergleiche mit Jamal Musiala

Seit seinem Wechsel zu Union liefert Güther konstant starke Leistungen ab: Sieben Scorerpunkte in acht Spielen für die U17 und bereits Einsätze in der U19 sprechen eine deutliche Sprache. Seine Stärken liegen in starken Dribblings, großer Kreativität und einem ausgeprägten Zug zum Tor.

Intern wird der Youngster bereits mit Nationalspieler Jamal Musiala verglichen. Lutz Munack (51), Geschäftsführer Nachwuchs bei Union Berlin, äußert sich begeistert: „Mit seinen außerordentlichen Stärken im offensiven Eins-gegen-Eins und seinem Spielwitz kann er für besondere Momente auf dem Platz sorgen.“

Bundesliga-Perspektive ab April

Der Offensivspieler wird im April 16 Jahre alt und könnte dann theoretisch für die Bundesliga-Mannschaft der Eisernen zum Thema werden. Dies ist das Mindestalter für Spieler in der ersten und zweiten Bundesliga sowie der dritten Liga. Die Weichen für eine mögliche Profikarriere bei Union Berlin sind damit gestellt.

Während des Trainings beobachteten Nachwuchs-Leiter Maximilian Hoffmann (33), Nachwuchs-Cheftrainer Andre Hofschneider (55) und Geschäftsführer Horst Heldt (56) die Einheit des Talents aufmerksam. Güther gilt als eines der größten deutschen Talente seines Jahrgangs 2010 und könnte Union Berlin in den kommenden Jahren bereichern.

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