Beim 3:3-Spektakel in Hoffenheim waren Chris Führich (28) und Alexander Nübel (29) die zwei Garanten für den späten Punktgewinn des VfB Stuttgart. Damit sammelten sie im Kampf um die WM-Teilnahme fleißig Pluspunkte.
Führich als Unruheherd
Flügelflitzer Chris Führich wirbelte über die linke Seite und war ein steter Unruheherd für die TSG-Abwehr. In der 20. Minute traf er zum 1:1-Ausgleich. Trainer Sebastian Hoeneß (43) lobte: „Chris ist seit Wochen in guter Form, kann sicher auch der DFB-Elf bei der WM helfen.“ Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47) ergänzte: „Chris war die letzten Wochen immer jemand, der bei uns herausgestochen ist. In der Form könnte er ein Kandidat für die WM sein.“
Nübels Glanzleistung
Noch besser war die Leistung von Keeper Alexander Nübel, der in der zweiten Halbzeit das Stuttgarter Tor vernagelte und den VfB mit zahlreichen Glanzparaden im Spiel hielt. Ein Punktsieg im Duell mit Oliver Baumann (35) um das WM-Tor? Der TSG-Keeper wirkte nicht immer sicher, ließ sich beim Führich-Treffer in der kurzen Ecke überwinden. Wohlgemuth meinte: „Es steht mir nicht zu, die Leistung von Oli Baumann zu bewerten. Aber der Winkel, aus dem Chris trifft, war schon sehr spitz. Fakt ist: Alex hat uns im Spiel gehalten. Das war eine überragende Leistung. Damit bringt er sich in eine gute Position für die WM.“
Lob von Trainer und Kapitän
Hoeneß sagte: „Alex hat heute eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig er sein kann. Er hat uns in einem entscheidenden Spiel geholfen, den Punkt zu holen. Das schadet sicher nicht mit Blick auf die Frage, wer bei der WM im Tor steht.“ Auch Kapitän Atakan Karazor (29) lobte: „Ich habe mit Ange Stiller in der Halbzeit darüber gesprochen, dass wir jetzt eine gute Torhüterleistung brauchen. Die hat Alex gezeigt. Unglaublich, was er rausgefischt hat.“
Kopf-Parade gegen Burger
In Halbzeit zwei parierte Nübel sogar mit dem Kopf gegen den freistehenden Burger (75.). Eine spektakuläre Parade, die beim Schlussmann für etwas Schädelbrummen sorgte. Nübel: „Da hat es einmal kurz geklingelt, wie an der Haustür. Dann war ich wieder da.“ So wie Stuttgarts DFB-Duo im Kampf um die WM.



