VfB Stuttgart feiert 4:0-Sieg, doch Undavs Pech trübt die Freude
VfB Stuttgart siegt 4:0, doch Undavs Pech trübt Freude

VfB Stuttgart dominiert den HSV, doch Undavs Unglück bleibt Thema

Der VfB Stuttgart hat am Sonntag mit einem überzeugenden 4:0 (2:0) gegen den Hamburger SV einen wichtigen Sieg in der Fußball-Bundesliga eingefahren. Während die Mannschaft insgesamt stark auftrat, überschattete das Pech von Stürmer Deniz Undav die große Freude über den klaren Erfolg. Bundesliga-Spiele dienen in dieser Phase der Saison auch als WM-Castings für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer.

Mittelstädt glänzt, Undav hat Pechsträhne

Maximilian Mittelstädt lieferte mit einem Tor und beinahe einem Doppelpack ein beeindruckendes Bewerbungsschreiben für die Nationalmannschaft ab. Der Außenverteidiger zeigte sich in Topform und unterstrich seine Ambitionen für die WM. Ganz anders verlief der Tag für Deniz Undav: Der 29-jährige Stürmer vergab mehrere klare Torchancen und verschoss sogar einen Elfmeter beim Stand von 3:0, den er über das Tor jagte.

Diese Szene passte zum allgemeinen Abschlusspech des VfB-Stars in dieser Partie. „Deniz hat viel gearbeitet für das Team. Ich hätte mich gefreut, wenn er ihn rein gemacht hätte“, kommentierte Mittelstädt den Strafstoß, den er eigentlich selbst ausführen wollte, dann aber dem Kollegen überließ.

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Sportvorstand zeigt Verständnis, Gelbsperre ärgert

Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zeigte sich nach dem Spiel verständnisvoll: „Das kann schon mal passieren“, sagte er und betonte, dass Undav dennoch mehrere „herausragende und besondere Pässe gespielt“ habe. Viel mehr ärgerte die Schwaben jedoch, dass sich der Stürmer seine fünfte Gelbe Karte abholte und daher den wichtigen Süd-Schlager beim FC Bayern München am kommenden Sonntag verpassen wird.

WM-Aussichten und Zukunftsperspektiven

Undav, der in dieser Saison bereits 23 Pflichtspiel-Tore für den VfB erzielt hat, gilt als sicherer Kandidat für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Für Mittelstädt, der zuletzt unter Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht mehr berücksichtigt wurde, bleibt die Hoffnung auf ein Comeback. „Ich glaube, wenn wir die Leistungen, die wir aktuell zeigen, bis zum Ende der Saison bestätigen, wird's bestimmt Überlegungen geben“, erklärte der 29-Jährige und verwies auch auf Teamkollege Chris Führich, der gegen Hamburg traf.

Letztlich liege die Entscheidung beim Bundestrainer, doch eines steht für Mittelstädt bereits fest: Den nächsten Elfmeter will er wieder selbst schießen. Der Sieg des VfB Stuttgart zeigt die Stärke des Teams, auch wenn individuelle Schicksale wie das von Undav im Fokus bleiben.

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