VFC Anklam will bei Richtenberg nachlegen: Erstes Auswärtsspiel 2026 in der Landesliga
Nach dem verdienten Auftaktsieg in die zweite Saisonhälfte gegen den FSV Malchin sind die Peenestädter nun beim ersten Auswärtsspiel des Jahres 2026 gefordert. Die Marschroute der Anklamer Landesliga-Fußballer für die Partie am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Jahn Sportplatz gegen die SG Empor Richtenberg ist klar: Jetzt bloß nicht nachlassen.
Neues Selbstvertrauen nach Heimsieg
Sieben Tage nach dem überzeugenden 5:2-Heimerfolg gegen Malchin soll das Punktekonto des VFC in der Ost-Staffel um drei weitere Zähler anwachsen. Der verdiente Erfolg vor heimischem Publikum hat den Peenestädtern neues Selbstvertrauen gegeben, doch beim VFC will niemand in Euphorie verfallen. „Wir wollen nachlegen. Der Sieg gegen Malchin war ein guter Anfang, aber wir haben noch nichts erreicht. Jetzt gilt es, wieder mit der gleichen Intensität aufzutreten und konzentriert zu bleiben“, betonte VFC-Spielertrainer Tom Fraus.
Seine Mannschaft steht mit zehn Punkten derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz und braucht im Abstiegskampf weiterhin jeden Zähler. An das Hinspiel gegen Richtenberg gibt es keine guten Erinnerungen – im Hinspiel mussten sich die VFC-Kicker um Philipp Sorgatz trotz klarer Überlegenheit mit einem 1:1 begnügen.
„Eine harte Nuss“ erwartet den VFC
Auf dem Papier scheint die Aufgabe lösbar: Empor Richtenberg wartet in der laufenden Spielzeit noch immer auf seinen ersten Sieg in der Meisterschaft. Drei Unentschieden und elf Niederlagen stehen bislang zu Buche, in der Vorwoche gab es ein 0:6 gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 II. Einen ihrer Zähler holten die SG-Kicker ausgerechnet beim 1:1-Remis im Hinspiel gegen den VFC. „Wir waren klar überlegen und haben trotzdem nur einen Punkt geholt. Wir wissen, dass es für uns eine harte Nuss zu knacken gilt“, erklärte der 34-jährige VFC-Coach.
Ein Selbstläufer werde die Partie auf keinen Fall. „Die Gefahr, dass wir irgendeinen Gegner unterschätzen, besteht bei uns nicht“, so Fraus. Er rechnet mit einer Partie, in der seine Mannschaft viel Ballbesitz haben wird. „Es wird ein anderes Spiel als zuletzt gegen Malchin. Wir werden in Richtenberg vermutlich noch mehr Spielanteile haben und müssen geduldig bleiben. Wir müssen aus den eigenen Torchancen Kapital schlagen und defensiv konzentriert arbeiten“, erklärte der VFC-Coach.
Personelle Veränderungen im Kader
Personell muss Fraus seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche gegen den FSV allerdings umbauen. Tyrone Zeidler und Dennis Wolf stehen nicht zur Verfügung. Dafür kehrt Fabian Grote in den Kader der Anklamer zurück. Diese Veränderungen werden die taktische Ausrichtung des Teams beeinflussen, doch der Fokus bleibt klar auf dem Ziel, beim Tabellenschlusslicht nachzulegen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern.



