Emotionaler Abschied: Doppel-Olympiasieger Viktor Axelsen beendet Karriere wegen Rückenproblemen
Viktor Axelsen beendet Karriere wegen Rückenproblemen

Emotionaler Abschied eines Badminton-Giganten

Der dänische Badminton-Superstar Viktor Axelsen (32) hat am Mittwoch in einem bewegenden Instagram-Post das Ende seiner außergewöhnlichen Karriere verkündet. Der Doppel-Olympiasieger begründete seinen Rücktritt mit anhaltenden Rückenproblemen, die ihm kein Training und keine Wettkämpfe mehr auf höchstem Niveau ermöglichen.

„Heute ist kein einfacher Tag für mich“

Mit diesen einfühlsamen Worten begann Axelsen seinen emotionalen Abschied von der Profi-Bühne. Der seit einigen Jahren in Dubai lebende und trainierende Sportler schrieb: „Wegen meiner Rückenprobleme kann ich nicht mehr auf dem höchsten Level trainieren und Wettkämpfe bestreiten. Mir wurde geraten, mich auf meine langfristige Gesundheit zu fokustieren.“ Er fügte hinzu: „Die Situation zu akzeptieren, ist unheimlich schwer. Aber ich habe einen Punkt erreicht, an dem es mir mein Körper nicht mehr erlaubt, weiterzumachen.“

Eine beispiellose Karriere

Viktor Axelsen zählt zu den größten Badmintonspielern aller Zeiten. Seine Erfolgsbilanz spricht für sich:

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  • Olympiasieger 2021 in Tokio und 2024 in Paris
  • Zweifacher Weltmeister
  • Europameister
  • Fast vier Jahre ununterbrochen auf Platz 1 der Weltrangliste

In seinem Abschiedspost reflektierte der Däne: „Seit dem Tag, als ich zum ersten Mal einen Schläger in der Hand hatte, wusste ich, dass ich der Beste werden möchte. Es war nie nur eine Karriere für mich, es war mein Leben.“ Er betonte seinen tiefen Stolz und vor allem seine Dankbarkeit für die Jahre im Profisport.

Verletzungspech und gesundheitliche Rückschläge

Das letzte Jahr von Axelsens Karriere war von gesundheitlichen Problemen überschattet. Bereits seit 2018 plagten ihn Rückenbeschwerden, die im April 2025 zu einer Operation in Lindau am Bodensee führten. Dabei wurde ein kleiner Bandscheibenvorfall diagnostiziert, mit dem der Sportler über längere Zeit gespielt hatte.

Nach der Operation fiel Axelsen für fünf Monate aus, gab im Herbst ein kurzes Comeback, zog sich dann aber erneut für seine Rehabilitation zurück. Die anhaltenden Probleme führten schließlich zur schweren Entscheidung, die Karriere zu beenden.

Was den Abschied am schwersten macht

Axelsen schrieb in seinem emotionalen Post: „Was es am schwersten macht, aufzuhören, ist nicht der Wettkampf selbst. Es ist alles darum herum: die tägliche Arbeit, die Menschen.“ Der Sportler dankte ausdrücklich seinen Eltern Gitte und Henrik, seiner Schwester Johanne, seiner Ex-Frau Natalia (mit der er zwei gemeinsame Töchter hat) und allen Fans.

Er betonte die zwischenmenschlichen Aspekte seiner Karriere: „Durch den Sport habe ich so viele fantastische Menschen kennengelernt, die ich heute als Freunde und Familie sehe.“ Abschließend resümierte der 32-Jährige: „Ich habe alles fürs Badminton gegeben und Badminton hat mir alles zurückgegeben.“

Mit diesem Rücktritt verliert die Badminton-Welt einen ihrer herausragendsten Vertreter, dessen Leistungen und sportliche Integrität noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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