Völler vertraut auf historisches WM-Quartier für deutschen Erfolg
DFB-Sportdirektor Rudi Völler zeigt sich überzeugt, dass die Wahl des WM-Quartiers „The Graylyn Estate“ in Winston-Salem den Grundstein für eine erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft legen wird. Der 65-Jährige betonte im Gespräch mit der Sport Bild, dass er fest an den sogenannten „Geist von Winston-Salem“ glaube, der für den Aufbau des charakteristischen deutschen Teamgeistes entscheidend sei.
Tradition der Quartierwahl als deutsche Stärke
Völler wies darauf hin, dass die Auswahl des Turnier-Quartiers seit Jahrzehnten zu den besonderen Stärken des deutschen Fußballs gehöre. „Die Bedenken bezüglich unseres Base Camps kann ich nicht nachvollziehen“, erklärte der Sportdirektor deutlich. Er verwies lediglich auf den einzigen Fehlgriff mit Watutinki bei der WM 2018 als Ausnahme in einer ansonsten erfolgreichen Historie.
„Unser Teammanagement hat mit dem ‚The Graylyn Estate‘ sehr gute Arbeit geleistet“, führte Völler aus. Er betonte, dass aktuelle Zweifel an der Wahl des Quartiers völlig unbegründet seien und das Gesamtpaket als perfekt zu bewerten sei.
Historisches Hotel mit modernem Komfort
Bei der Unterkunft handle es sich nicht um ein reines Luxusgut, sondern um ein schönes historisches Hotel, das sich die Mannschaft gemütlich einrichten werde. Völler hob besonders die geplanten Annehmlichkeiten hervor:
- Eine spezielle Players Lounge für Freizeitaktivitäten der Spieler
- Ausreichend Freiraum für Besuche von Familienangehörigen
- Viele kleine Details, die für die nötige Ablenkung zwischen den Spielen sorgen
Diese Elemente seien entscheidend, um den Spielern die richtige Balance zwischen Konzentration und Entspannung zu ermöglichen und so den Teamgeist zu fördern.
Legendenbildung durch sportlichen Erfolg
Letztlich werde die Bewertung der Quartierwahl jedoch von der sportlichen Leistung abhängen, wie Völler deutlich machte. „Alles ist eine Legendenbildung“, betonte der DFB-Sportdirektor. „Ob das Trainingscamp gut oder schlecht war, entscheidet allein, ob du ein super Turnier spielst.“
Als Beispiel nannte er den legendären „Geist von Malente“, der ohne den WM-Titel von 1974 heute nicht existieren würde. Am Ende zähle nur der Erfolg auf dem Platz – das Quartier könne lediglich die optimalen Rahmenbedingungen schaffen, die dann von der Mannschaft genutzt werden müssten.
Völler schloss mit der Überzeugung, dass mit dem „The Graylyn Estate“ alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche WM-Teilnahme gegeben seien und der „Geist von Winston-Salem“ zum neuen positiven Mythos im deutschen Fußball werden könne.



