Bundestrainer Wück lobt Carlotta Wamser: "Unheimlicher Wille" nach Gwinn-Ausfall
Wück lobt Wamser: "Unheimlicher Wille" nach Gwinn-Verletzung

Bundestrainer Christian Wück zeigt sich begeistert von Carlotta Wamser

Nach dem erneuten Ausfall von Giulia Gwinn aufgrund einer Schulterverletzung steht eine junge Spielerin erneut im Rampenlicht der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Carlotta Wamser, die 22-jährige EM-Entdeckung von Bayer Leverkusen, wird in der WM-Qualifikation gegen Österreich am Samstag in Ried eine zentrale Rolle übernehmen müssen.

Wück: "Ich bin Fan von Carlotta"

Bundestrainer Christian Wück äußerte sich in den letzten Tagen voll des Lobes für die gebürtige Herforderin. "Ich bin Fan von Carlotta", betonte der Trainer und fügte hinzu: "Sonst hätten wir ihr das auch nicht zugetraut, so früh bei uns so eine wichtige Persönlichkeit zu werden." Bereits bei der EURO im vergangenen Sommer hatte Wamser bewiesen, dass sie in schwierigen Situationen einspringen kann.

Damals war die Verteidigerin in der rechten Viererkette eingesetzt worden, nachdem Giulia Gwinn im ersten EM-Spiel mit einer Knieverletzung für das gesamte Turnier ausgefallen war. Diese Erfahrung könnte sich nun als wertvoll erweisen, da die Kapitänin Gwinn Mitte der Woche vorzeitig abreisen musste.

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Der "unheimliche Wille" der Leverkusenerin

Was Wück besonders an Wamser schätzt, ist ihre mentale Stärke. "Man sieht ihr einfach an, dass sie einen unheimlichen Willen an den Tag legt", schwärmte der Bundestrainer. Er hob hervor, dass sich dieses Engagement sowohl im Training als auch in den Spielen zeige. "Ihre Einstellung ist für mich immer wieder eine Freude", so Wück weiter.

Allerdings sieht der erfahrene Trainer auch noch Entwicklungspotenzial bei der jungen Spielerin. "So ein bisschen dieser kühle Kopf, diese Cleverness", nannte Wück als Bereiche, in denen Wamser noch wachsen könne. Als Beispiel führte er den schweren Stellungsfehler vor dem Gegentreffer beim 5:1-Sieg am Dienstag in Nürnberg gegen die österreichische Auswahl an.

Lernen aus Fehlern als wichtiger Entwicklungsprozess

Wück betonte jedoch, dass Fehler zum Lernprozess dazugehören. "Ich sage jeder Spielerin, dass sie Fehler machen soll, dass sie sich ausleben soll auf dem Platz", erklärte der Bundestrainer. Der entscheidende Punkt sei, "dass wir aus diesen Fehlern eben lernen". Diese Philosophie soll auch Wamser helfen, sich weiterzuentwickeln und ihre Position in der Nationalmannschaft zu festigen.

Die WM-Qualifikation gegen Österreich am Samstag um 18:00 Uhr wird zeigen, wie die 22-Jährige mit der Verantwortung umgeht. Die Partie wird live auf sportschau.de übertragen und könnte ein weiterer wichtiger Schritt in der Karriere der Leverkusener Verteidigerin sein.

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