Werder Bremen verliert gegen Augsburg und verschiebt Retter-Party
Werder-Pleite gegen Augsburg: Retter-Party verschoben

Das ist ein herber Dämpfer für Werder Bremen! Nach zuletzt starken Auftritten zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune lange Zeit eine desaströse Leistung und verlor völlig verdient mit 1:3 gegen den FC Augsburg. Dadurch bleibt der Vorsprung auf den Relegationsrang zwar bei sechs Punkten, doch da der FC St. Pauli erst am Sonntag spielt, könnte dieser zwei Spieltage vor Schluss noch auf drei Zähler schrumpfen. Die geplante Retter-Party verschiebt sich somit um mindestens eine Woche.

Ideale Bedingungen für ein großes Fest

Eigentlich war alles für ein großes Werder-Fest angerichtet. Das Wetter war perfekt mit 26 Grad und Sonnenschein, und Kapitän Marco Friedl kehrte in die Startelf zurück. Zudem gab es für den FCA vor dem Anpfiff einen Dämpfer: Aufgrund eines Zugausfalls schafften es deutlich weniger als die angekündigten 1300 Auswärtsfans zum Spiel. Zunächst verpassten sie jedoch nicht viel, denn die Partie glich in der ersten Halbzeit einem Sommerkick. Trotzdem nutzte Augsburg die Fehler der Bremer eiskalt aus.

Früher Rückstand und Doppelschlag vor der Pause

In der 24. Minute spitzelte Puertas den Ball unglücklich zu Rieder, der ihn zu Gregoritsch weiterleitete. Der Österreicher hatte viel Platz und schickte Anton Kade, der frei vor Backhaus locker einschob. Von Werder kam hingegen kaum etwas. Tempo war Fehlanzeige, und mehr als ein paar Distanzschüsse brachten die Bremer im ersten Durchgang offensiv nicht zustande. Kurz vor der Pause wurde es noch dicker: Weil Werder eine Nicht-Leistung zeigte, durfte Kade sogar den Doppelpack schnüren. Nach einer Flanke von Giannoulis köpfte der Augsburger ungestört ein (45.+3). Ein gellendes Pfeifkonzert begleitete die Werder-Profis beim Gang in die Kabine.

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Werder-Boss Clemens Fritz kritisierte in der Pause bei Sky: „Wir müssen griffiger sein, an der Intensität arbeiten. Wir waren 45 Minuten nicht wach.“ Trainer Daniel Thioune zog die Konsequenzen und wechselte zur Pause gleich dreimal: Mbangula, Njinmah und Musah ersetzten Coulibaly, Puertas und Milosevic.

Werder kommt zurück, aber Augsburg kontert

Nach der Pause zeigte sich Werder verbessert. Njinmah vergab zwar die Top-Chance zum Anschluss in der 48. Minute, doch knapp 15 Minuten später überwand Schmid dann Dahmen, der bei dem Abschluss aus 18 Metern nicht gut aussah – 1:2 (65.). Es war das erste Tor des Werder-Österreichers aus dem Spiel heraus in dieser Saison. Die Freude währte jedoch nur kurz: Nach einem Eckball stellte Jakic den alten Abstand wieder her (70.). Das war der K.o. für Werder.

Mit dieser Niederlage verpasst Werder die vorzeitige Rettung und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt weiterhin sechs Punkte, könnte aber am Sonntag auf drei schrumpfen. Die Retter-Party ist vorerst vertagt.

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