Ole Werners emotionales Bremen-Comeback: Nur zwei komplette Trainingseinheiten vor RB Leipzigs Pflichtspiel
Werners emotionales Bremen-Comeback: Nur zwei komplette Trainingseinheiten

Ole Werners emotionales Bremen-Comeback: Nur zwei komplette Trainingseinheiten vor RB Leipzigs Pflichtspiel

Die Erinnerungen von RB Leipzig an Bremen sind alles andere als positiv. Das 0:0 im Mai des vergangenen Jahres besiegelte für den Klub erstmals seit sieben Jahren das Verpassen der Champions League – ein absoluter Tiefpunkt nach einer enttäuschenden Saison. Damals saß auf der Trainerbank von Werder Bremen Ole Werner, der mittlerweile die Seiten gewechselt hat und nun als Cheftrainer bei RB Leipzig arbeitet.

Champions-League-Ziel und emotionale Rückkehr

Auch Werner hat von den Vereinsverantwortlichen das klare Ziel Champions League auferlegt bekommen. Am Ostersamstag (15.30 Uhr) kehrt er mit seinem neuen Arbeitgeber erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er dreieinhalb Jahre in verantwortlicher Position tätig war. Nach dem überzeugenden 5:0-Sieg gegen Verfolger Hoffenheim soll der vierte Tabellenplatz verteidigt werden, doch die Vorbereitung gestaltet sich schwierig.

Die Mannschaft hatte nur zwei komplette Trainingseinheiten, da mehrere Nationalspieler, darunter Maarten Vandevoordt mit der belgischen Mannschaft in den USA und Antonio Nusa mit Norwegen, erst am Donnerstag von ihren Länderspieleinsätzen zurückkehrten. Diese kurze Vorbereitungszeit könnte sich als entscheidender Nachteil erweisen.

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Personelle Sorgen und Comebacks

Zusätzlich zur knappen Trainingszeit gibt es neue personelle Probleme. Brajan Gruda, der im Spiel gegen Hoffenheim mit einem Doppelpack glänzte, kehrte angeschlagen von der deutschen U21-Nationalmannschaft zurück und muss eine Spielpause einlegen. Er soll jedoch bereits am Freitag wieder mit dem Ball trainieren und nächste Woche gegen Gladbach zur Verfügung stehen.

Auf der positiven Seite steht die Rückkehr von Superstar Yan Diomande nach seiner Kapselverletzung in der linken Schulter. Laut BILD-Informationen wird er direkt wieder in der Startelf stehen. Ebenfalls zurück ist Stammkeeper Peter Gulacsi nach seinem Innenbandanriss im Knie, allerdings wird er zunächst auf der Bank Platz nehmen. Wann es zur Wachablösung mit Vandevoordt im Tor kommt, ließ Trainer Werner offen.

Top-Juwel Assan Ouédraogo gibt nach seiner Sehnenverletzung im Knie ebenfalls sein Comeback – vorerst ebenfalls von der Ersatzbank aus.

Werners gemischte Gefühle vor der Rückkehr

Was für eine Reaktion erwartet der Trainer bei seiner Rückkehr nach Bremen? „Wer pfeift, der pfeift – wer sich freut, der freut sich“, sagt Werner gelassen. „Ich kann das nicht beeinflussen.“ Und er fügt hinzu: „Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn man zum ersten Mal an seiner alten Wirkungsstätte spielt. Aber am Spieltag selbst konzentriert man sich auf sich selbst. Ich habe auch heute noch zu vielen Leuten Kontakt und habe mich in Bremen sehr wohlgefühlt.“

Ob dieses Wohlgefühl auch am Samstag auf dem Platz spürbar sein wird, bleibt abzuwarten. Die kurze Vorbereitungszeit und die personellen Herausforderungen machen das Auswärtsspiel für RB Leipzig zu einer echten Bewährungsprobe im Kampf um die Champions-League-Plätze.

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