WM-Gastgeber enttäuschen in Vorbereitungsspielen
Gut zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 haben die drei Gastgeberländer USA, Mexiko und Kanada in Testspielen enttäuschende Leistungen gezeigt. Besonders die US-amerikanische Nationalmannschaft musste eine herbe Niederlage hinnehmen, während Mexiko nur ein Unentschieden gelang.
USA chancenlos gegen europäische Konkurrenz
Die USA unterlagen in Atlanta mit 0:2 (0:1) gegen Portugal und setzten damit eine negative Serie fort. Es war bereits die achte Niederlage in Folge gegen eine europäische Mannschaft. Bereits drei Tage zuvor hatten die Amerikaner an gleicher Stelle ein 2:5 gegen Belgien kassiert.
Vor 72.297 Zuschauern trafen für Portugal Francisco Trincão in der 37. Minute und Joao Felix in der 59. Minute. Beide Tore wurden von Spielmacher Bruno Fernandes von Manchester United vorbereitet. Bemerkenswert war die Abwesenheit von Superstar Cristiano Ronaldo im portugiesischen Aufgebot.
US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino relativierte die Bedeutung der Testspiele: „Wir sind die USA, und wir haben gegen Belgien und Portugal gespielt. Beide haben Spieler aus den Top 100, wir haben das nicht“, erklärte der Argentinier nach dem Spiel.
Mexiko bleibt ungeschlagen, Kanada ohne Tore
Mexiko präsentierte sich beim 1:1 (1:0) gegen Belgien in Chicago als bester der drei Gastgeber. Jorge Sanchez brachte die Mexikaner in der 20. Minute in Führung, doch der ehemalige Bundesligaprofi Dodi Lukebakio gelang kurz nach der Pause (46.) mit einem sehenswerten Kunstschuss der Ausgleich. Mexiko blieb damit im fünften Spiel des WM-Jahres ungeschlagen.
In Toronto endete das Duell zwischen Kanada und Tunesien torlos 0:0. Das Spiel fand unter schwierigen Bedingungen statt – der Platz stand teilweise unter Wasser, und der Anpfiff musste wegen eines Unwetters um 90 Minuten verschoben werden.
Die Ergebnisse werfen Fragen zur Turnierreife der Gastgeber auf, die bei der WM 2026 erstmals in drei Ländern ausgetragen wird. Während Mexiko mit seiner Serie zumindest positive Aspekte zeigen kann, müssen die USA und Kanada dringend an ihrer Form arbeiten, um vor heimischem Publikum überzeugen zu können.



