WM-Gerücht: Italien soll Iran ersetzen – Bericht sorgt für Aufsehen
WM-Gerücht: Italien soll Iran ersetzen

Die Spekulationen um eine mögliche Teilnahme Italiens an der Fußball-Weltmeisterschaft anstelle des Iran halten an. Einem Bericht der Financial Times zufolge hat ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, den Iran aufgrund des Nahost-Konflikts durch den viermaligen Weltmeister zu ersetzen. Italien war in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert und hatte sich nicht für die Endrunde qualifiziert.

Trumps Vertrauter Zampolli bestätigt Vorstoß

Paolo Zampolli, ein enger Vertrauter Trumps mit italienischen Wurzeln, wird in der Financial Times zitiert: „Ich kann bestätigen, dass ich Trump und Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt.“ Für ihn sei dies „ein Traum“. Der Vorstoß habe laut Bericht auch ein politisches Motiv: Das zerrüttete Verhältnis zwischen Trump und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni solle verbessert werden. Beide waren zuvor wegen Trumps Attacken auf Papst Leo XIV. aneinandergeraten.

FIFA-Präsident Infantino widerspricht

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte jedoch kürzlich bekräftigt, dass der Iran „auf jeden Fall“ an der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (19. Juni bis 11. Juli) teilnehmen werde. Der Iran ist in der Gruppe G gesetzt und bestreitet zwei Spiele in Los Angeles sowie eine Begegnung in Seattle. Das Teamquartier soll in Tucson, Arizona, liegen.

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Die Gerüchte hatten bereits zuvor für Aufsehen gesorgt, da Italien als vierfacher Weltmeister eine große Fußballnation ist. Ob der Vorstoß von Zampolli tatsächlich Gehör findet, bleibt abzuwarten. Die FIFA hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorschlag abgegeben.

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