VfL Wolfsburg im Abstiegskampf: Zwölftes siegloses Spiel in Serie belastet
Wolfsburgs Abstiegskampf: Zwölftes siegloses Spiel

VfL Wolfsburg im Abstiegskampf: Zwölftes siegloses Spiel in Serie belastet die Niedersachsen

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten. Beim 1:2 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt blieben die Niedersachsen zum zwölften Mal in Folge sieglos und verharren fünf Spieltage vor Saisonende auf dem 17. Tabellenplatz. Die Situation wird zunehmend kritisch, wie die Reaktionen nach dem Spiel verdeutlichen.

Coach Hecking wartet weiter auf ersten Erfolg

VfL-Coach Dieter Hecking konnte auch in seinem vierten Spiel an der Seitenlinie keinen Sieg feiern. Unter seiner Regie hat der VW-Club in vier Partien lediglich einen Punkt geholt. „Es geht nur noch um Platz 16, so ehrlich müssen wir sein“, sagte Hecking nach der Niederlage. Der erfahrene Trainer, der Nachfolger von Daniel Bauer ist, steht vor der schwierigen Aufgabe, die Mannschaft aus der Krise zu führen.

Diego Benaglio, ehemaliger Meistertorwart und Mitglied des Aufsichtsrats, beschrieb die Stimmung nach dem Spiel drastisch: „Es fühlt sich wieder an wie ein Schlag in die Fresse. Trotzdem müssen wir weiter dran glauben.“ Benaglio leitet gemeinsam mit Sportdirektor Pirmin Schwegler die sportlichen Geschicke des Vereins, nachdem Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen von seinen Aufgaben getrennt wurde.

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Spieler betonen Durchhaltewillen trotz schwieriger Lage

Mittelfeldspieler Patrick Wimmer, der gegen Frankfurt vor der Pause zwei gute Chancen ausließ, zeigte sich kämpferisch. „Aufzugeben ist keine Alternative“, sagte der Österreicher, der in diesem Spiel sein 100. Pflichtspiel für den VfL absolvierte. „So lange es rechnerisch noch möglich ist, glauben wir daran.“ Allerdings konnte auch Wimmer keine konkrete Lösung für den Sprung auf den Relegationsplatz nennen. „Wir werden es nächste Woche bei Union Berlin wieder versuchen“, lautete seine einfache Antwort.

Die Mannschaft steht unter enormem Druck, da der Abstand zu den rettenden Plätzen weiterhin groß ist. Die Niederlage gegen die durchschnittlich auftretenden Frankfurter unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen der VfL zu kämpfen hat. Die fehlende Siegesgewissheit und defensive Schwächen belasten das Team in dieser entscheidenden Phase der Saison.

Ausblick auf die verbleibenden Spiele

Mit nur noch fünf Spieltagen bleibt dem VfL Wolfsburg wenig Zeit, um die Wende zu schaffen. Das nächste Spiel bei Union Berlin wird zu einer weiteren Nagelprobe. Die Mannschaft muss nicht nur punkten, sondern auch an Selbstvertrauen gewinnen, um den Abstieg noch zu verhindern. Die Führung um Benaglio und Schwegler steht vor der Herausforderung, die richtigen Impulse zu setzen und die Spieler mental zu stärken.

Die Fans und Verantwortlichen hoffen, dass die Durchhalteparolen in Taten umgesetzt werden können. Andernfalls droht der VfL Wolfsburg der Gang in die 2. Bundesliga, was sportlich und wirtschaftlich schwerwiegende Folgen hätte. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Verein die Kurve noch kriegt oder die Saison als Abstiegskandidat beendet.

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