Felix Zwayer als einziger deutscher Schiedsrichter für Fußball-WM nominiert
Zwayer als einziger Deutscher bei WM-Schiedsrichtern

Felix Zwayer als einziger deutscher Schiedsrichter für Fußball-WM nominiert

Der Berliner Schiedsrichter Felix Zwayer wurde von der FIFA für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nominiert. Der 44-Jährige ist der einzige deutsche Vertreter im 52-köpfigen Aufgebot des Weltverbands für die Leitung der WM-Spiele.

Premiere für den Bundesliga-Schiedsrichter

Für Zwayer bedeutet die Nominierung eine besondere Premiere. Zwar kann der erfahrene Unparteiische bereits auf internationale Einsätze bei der Europameisterschaft 2024, der Club-Weltmeisterschaft, verschiedenen Junioren-Turnieren und dem Europa-League-Finale 2025 zurückblicken. Auf der größtmöglichen Bühne einer Fußball-WM war er jedoch bisher noch nicht aktiv.

Als Assistenten unterstützen aus Deutschland Christian Dietz und Robert Kempter das Schiedsrichterteam. Im Bereich der Video-Spieloffiziellen wurde Bastian Dankert berufen, der als Videoschiedsrichter wichtige Entscheidungen unterstützen wird.

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Rekord-Aufgebot mit historischer Frauenbeteiligung

Insgesamt hat die FIFA für das XXL-Turnier vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 ein umfangreiches Schiedsrichterteam zusammengestellt:

  • 52 Schiedsrichter
  • 88 Schiedsrichterassistenten
  • 30 Video-Spieloffizielle

Dies stellt das größte Schiedsrichter-Aufgebot in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften dar. Grund dafür ist die erstmalige Teilnahme von 48 Nationalmannschaften und die Rekordzahl von 104 geplanten Partien.

Besonders bemerkenswert ist die Präsenz von sechs Frauen im Aufgebot. Die allermeisten der Nominierten aus 50 verschiedenen Mitgliedsverbänden sind zwar nach wie vor Männer, doch die FIFA setzt damit ein klares Zeichen für die Förderung von Frauen im Schiedsrichterwesen.

„Mit dem Aufgebot von sechs Frauen setzen wir den vor vier Jahren in Katar begonnenen Trend fort, um Frauen im Schiedsrichterwesen noch stärker zu fördern“, erklärte FIFA-Schiedsrichterdirektor Pierluigi Collina zu dieser historischen Entwicklung.

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