Marc Cucurella sorgt erneut mit einem nicht geahndeten Handspiel im Strafraum für Aufsehen. Der frühere Schiedsrichter Manuel Gräfe äußerte sich empört über die Entscheidung des Unparteiischen. Die Szene ereignete sich am Dienstag beim Gastspiel des FC Chelsea gegen Brighton & Hove Albion, das Chelsea mit 0:3 verlor.
Was geschah in der 54. Minute?
Brightons Yankuba Minteh setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in den Fünfmeterraum. Cucurella fing die Hereingabe mit dem angelegten Oberarm ab, wobei er aktiv zum Ball ging. Der Schiedsrichter entschied jedoch nicht auf Strafstoß, was bei vielen Beobachtern auf Unverständnis stieß.
Gräfes Kritik auf X
Manuel Gräfe schrieb auf X: „Schon wieder Cucurella! Gegen Brighton wieder mal Arme raus und absichtlich geblockt, aber so tun, als wäre es Brust oder wie bei der EM gegen das DFB-Team keine Absicht.“ Er bezog sich dabei auf Cucurellas Reaktion, der sich keiner Schuld bewusst war. Gräfe ergänzte: „Der ganze Bewegungsablauf war wieder eindeutig: Schulter runter und zum Ball, Arm angespannt und mit dem Arm geblockt: Elfer! Nichts anderes!“
Erinnerungen an das EM-Viertelfinale 2024
Bei vielen deutschen Fans werden Erinnerungen an das EM-Viertelfinale 2024 wach. Damals blockte Cucurella im Spiel gegen Spanien einen Schuss von Jamal Musiala im Strafraum mit dem Arm, ohne dass ein Elfmeter gepfiffen wurde. Kurz darauf entschied Mikel Merino die Partie mit 2:1 für Spanien, was das Aus der deutschen Mannschaft bedeutete. Die UEFA räumte später einen folgenschweren Fehler des Schiedsrichterteams ein.
Keine gravierenden Folgen für Brighton
Im aktuellen Fall hatte die Entscheidung keine schwerwiegenden Konsequenzen für den Gegner. Brighton & Hove Albion gewann das Spiel souverän mit 3:0. Dennoch bleibt die Diskussion um Cucurellas Handspiele bestehen, insbesondere in Deutschland.



