Empor Rostock II dreht Spiel mit explosivem Endspurt gegen Lübbenau
Die Handballer von Empor Rostock II haben sich nach einem starken Finish mit 41:40 bei der TSG Lübbenau durchgesetzt und sind jetzt Fünfter in der Regionalliga Ostsee-Spree. Über 57 Minuten lang lagen die Rostocker teilweise klar im Rückstand, doch ein explosiver Endspurt brachte den knappen Sieg.
Spannendes Match mit vielen Wendungen
Das Spiel begann schwierig für Empor Rostock II. Die Mannschaft lief von Beginn an Rückständen hinterher, unter anderem bei 3:7 in der neunten Minute, 5:10 in der 13. Minute und 11:15 in der 23. Minute. „Die Jungs scheiterten immer wieder am gegnerischen Schlussmann“, erklärte ein Teamsprecher die anfängliche schlechte Wurfeffektivität.
Trotz der negativen Begleitumstände ließen sich die Hansestädter nicht von ihrer Linie abbringen. Tristan Staat, der Sean Nave an der Seitenlinie unterstützte, da der eigentliche Coach Erik Reimer wegen einer Operation am Kreuzband fehlte, sagte: „Wir haben aber auch von den vielen Zeitstrafen des Kontrahenten profitiert. Dadurch gelangen viele Treffer ins leere Gehäuse oder durch Tempogegenstöße.“
Atmosphärische Probleme und sportlicher Erfolg
Der GmbH-Geschäftsführer kritisierte die Atmosphäre während des Spiels: „Die Atmosphäre hatte mit sportlicher Fairness überhaupt nichts zu tun. Das Schiedsrichter-Gespann und wir als Gastmannschaft wurden angegiftet. So etwas gehört sich nicht im Handball.“ Dennoch blieb das Team fokussiert.
Die Crunchtime gehörte eindeutig Empor Rostock. Aus einem 34:37 in der 54. Minute machten die Rostocker eine eigene 40:38-Führung bis zur 60. Minute, die sie nicht mehr abgaben. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Willi Schulz, der aus Empors A-Jugend herausgewachsen ist und neun Tore zum knappen Sieg beitrug.
Spielerleistungen und Tabellensituation
Die Torschützen für HC Empor II waren vielfältig: C. Harm erzielte 6 Tore, M. Scheminski 7, Orzol 5, Sander 3, Wittkopp 3, Bialek 2, H. Harm 2, während Bergstein, Brockmann und Lexow je 1 Tor beisteuerten. Theo Lexow warf dabei Tor Nummer 41 für die Empor-Reserve.
Mit diesem Sieg verbessert sich Empor Rostock II in der Regionalliga Ostsee-Spree auf den fünften Platz. Der explosive Endspurt und die Teamleistung unter schwierigen Bedingungen zeigen die mentale Stärke der Mannschaft, die trotz anfänglicher Rückstände und atmosphärischer Herausforderungen den Sieg sicherte.



