HSV Hamburg plant überraschende Rotation: Stars könnten auf der Bank landen
HSV plant Rotation: Stars könnten auf Bank landen

Überraschende Pläne beim HSV Hamburg: Trainer Jansen plant Rotation

Der HSV Hamburg befindet sich in einer sportlichen Grauzone. In der Daikin Handball-Bundesliga hat sich das Team auf dem elften Tabellenplatz eingerichtet – weder droht der Absturz, noch ist der Aufbruch zu höheren Regionen in Sicht. Diese Situation gefällt Trainer Torsten Jansen (49) überhaupt nicht. Der als ehrgeizig bekannte Coach will sich mit dieser Mittelmäßigkeit nicht abfinden und dreht bereits an den Stellschrauben.

Schmerzhafte Entscheidungen für etablierte Profis

Was sich in der Theorie einfach anhört, könnte in der Praxis für manche Stammspieler schmerzhaft werden. In den verbleibenden sechs Saisonspielen, beginnend mit dem Duell gegen den HC Erlangen am 25. April, könnten etablierte HSV-Stars vermehrt auf der Bank Platz nehmen. Jansen erwägt, Spielern, auf die er ab der kommenden Saison setzen will, bereits jetzt mehr Einsatzzeit zu geben – selbst wenn dies möglicherweise kurzfristige Erfolge kostet.

„Ich mache mir meine Gedanken dazu. Es ist keine einfache Situation“, bestätigt Torsten Jansen die schwierige Abwägung zwischen Gegenwart und Zukunft.

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Wechsel im rechten Rückraum steht bevor

Besonders im rechten Rückraum zeichnen sich Veränderungen ab. Jacob Lassen (30), seit 2022 beim HSV Hamburg und ab Sommer bei den Rhein-Neckar Löwen unter Vertrag, sucht derzeit vergeblich nach seiner Top-Form. Zwar brachte der Däne mit 100 Toren und 117 Assists Qualität in die Offensive, doch 59 technische Fehler, 63 Fehlwürfe und oft mangelnder Abwehreinsatz sorgten für Frust.

Dies könnte die Chance für Oliver Norlyk (26) bedeuten. Der dänische Landsmann Lassens (1,93 Meter, 93 Kilogramm) kam 2025 nach Hamburg und wartet seither auf mehr Spielzeit. Norlyk soll ab Sommer Lassen beerben und gemeinsam mit dem neuen Norweger Nicolai Daling (24, IL Bergen) den rechten Rückraum bestreiten.

Veränderungen auch am Kreis

Auch die Kreisspieler-Positionen stehen vor einem Wandel. Jan Schmidt (21), Sommer-Zugang des HSV, der seit Winter mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist, soll mehr Einsatzminuten erhalten – vorausgesetzt, sein Arbeitgeber Dormagen hält in der 2. Liga die Klasse. Schmidt hinterließ bei seiner Premiere gegen Leipzig einen prägenden Eindruck und war bester HSV-Spieler.

Diese Entwicklung könnte bedeuten, dass Kapitän Niklas Weller (32), der seine Karriere am Saisonende beendet, und Co-Kapitän Andreas Magaard (27, Rückkehr im Sommer nach Dänemark) häufiger auf der Bank Platz nehmen müssen. Torsten Jansen bereitet seinen Kader konsequent auf die Zukunft vor, auch wenn dies kurzfristig unbequeme Entscheidungen erfordert.

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