Hamburg-Marathon: Fitwi läuft zweitbeste deutsche Zeit auf Platz zwei
Hamburg-Marathon: Fitwi auf Platz zwei mit deutscher Bestzeit

Beim 40. Hamburg-Marathon hat Samuel Fitwi mit einer persönlichen Bestzeit von 2:04:45 Stunden den zweiten Platz belegt. Damit lief der 28-Jährige die zweitbeste Zeit eines deutschen Marathonläufers überhaupt. Nur Amanal Petros war mit 2:04:43 Stunden schneller – ein deutscher Rekord. Fitwi verbesserte seine bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2024 in Valencia um elf Sekunden.

Erster Deutscher auf dem Podium seit 27 Jahren

Fitwi sorgte für den ersten deutschen Podestplatz in Hamburg seit Carsten Eich im Jahr 1999, der ebenfalls Zweiter wurde. Der Sieg ging an den Marokkaner Othmane El Goumri, der in 2:04:24 Stunden nur 38 Sekunden langsamer war als der Streckenrekord von Amos Kipruto aus dem Vorjahr. Fitwi verpasste damit den zweiten deutschen Sieg beim Hamburg-Marathon seit Jörg Peter 1991.

Fitwi: „Ich bin sehr glücklich“

„Ich bin sehr glücklich mit dem Podium“, sagte Fitwi im NDR. „Auf jeden Fall wird heute noch ein bisschen gefeiert.“ Der gebürtige Eritreer, der 2014 nach Deutschland floh, startete für seinen Verein und zeigte eine starke Leistung.

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Streckenrekord bei den Frauen

Bei den Frauen stellte die Kenianerin Brillian Jepkorir Kipkoech einen neuen Streckenrekord auf. Inoffiziell wurde sie in 2:17:05 Stunden gestoppt und unterbot damit die alte Bestzeit von Yalemzerf Yehualaw aus Äthiopien (2:17:23 Stunden) aus dem Jahr 2022.

Große Beteiligung beim Jubiläums-Marathon

Insgesamt waren für den Marathon 20.000 Läuferinnen und Läufer gemeldet, dazu kamen 1600 Staffel-Quartetts. Parallel fand ein Halbmarathon mit 8000 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Zuschauer an und bot ein buntes Rahmenprogramm.

Samuel Fitwi floh 2014 aus Eritrea nach Deutschland und entdeckte dort sein Lauftalent. Er fand eine Gastfamilie, absolvierte eine Ausbildung und startete bei seinem ersten Marathon. Sein Weg führte ihn bis ins deutsche Olympiateam.

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