Die Niederländerin Demi Vollering hat Geschichte geschrieben: Mit ihrem dritten Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich ist sie zur alleinigen Rekordsiegerin des Frauenrennens aufgestiegen. Die ehemalige Tour-de-France-Gewinnerin setzte sich bei der zehnten Ausgabe des belgischen Ardennen-Klassikers nach einer entschlossenen Attacke als Solistin durch und feierte ihren vierten Erfolg bei einem Eintagesrennen im Jahr 2026.
Entscheidende Attacke an der Redoute
Rund 35 Kilometer vor dem Ziel am schwierigsten Anstieg des Rennens, der 1,6 Kilometer langen und durchschnittlich 9,4 Prozent steilen Côte de la Redoute, riss Vollering die entscheidende Lücke. Die 29-jährige Fahrerin des Teams FDJ United-Suez ließ der Konkurrenz keine Chance und fuhr einen ungefährdeten Solosieg heraus. Auch die Französin Pauline Ferrand-Prévot, die im vergangenen Jahr die Frankreich-Rundfahrt gewonnen hatte, konnte dem Tempo nicht folgen. Urska Zigart, die Verlobte von Tadej Pogacar, der zuvor zum vierten Mal bei den Männern in Lüttich triumphiert hatte, musste ebenfalls abreißen lassen.
Podium und deutsche Fahrerin
Im Ziel lag Vollering nach 156 Kilometern von Bastogne nach Lüttich 1:29 Minuten vor ihrer Landsfrau Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech), die wie im Vorjahr den zweiten Platz belegte. Die polnische Ex-Tour-Siegerin Kasia Niewiadoma vom deutschen Team Canyon


