Christian Horner spricht offen über sein Red-Bull-Aus: „Ich empfinde Verlust und Schmerz“
Horner über Red-Bull-Aus: „Verlust und Schmerz“

Christian Horner öffnet sein Herz: So emotional war der Abschied von Red Bull

Christian Horner (52) blickt mit gemischten Gefühlen auf das Ende seiner Ära bei Red Bull Racing zurück. In der neuen Staffel der Netflix-Dokumentationsserie „Drive to Survive“, die am Freitag vor dem Saisonstart der Formel 1 in Melbourne erscheint, spricht der Brite so offen wie nie über seinen Abgang im Sommer 2025. „Ich empfinde ein echtes Gefühl von Verlust und Schmerz“, gesteht Horner in der Serie. Ihm sei etwas genommen worden, das für ihn „sehr kostbar“ gewesen sei.

Von Underdog zum Serien-Champion: Horners Erfolgsgeschichte

Seit 2005 hatte Horner das Team von einem Underdog zu einer dominierenden Kraft in der Königsklasse des Motorsports geformt. Unter seiner Führung holten Sebastian Vettel und Max Verstappen insgesamt acht Weltmeistertitel für Red Bull Racing – eine der erfolgreichsten Phasen in der Geschichte der Formel 1. Doch nach zwei Jahrzehnten an der Spitze kam das überraschende Ende.

Vorwürfe und Machtkämpfe: Die Hintergründe des Rauswurfs

Auslöser für Horners Abgang waren Vorwürfe einer Mitarbeiterin wegen unangemessenen Verhaltens, die zu internen Turbulenzen führten. Auch Jos Verstappen, Vater von Starfahrer Max, kritisierte den Teamchef öffentlich scharf. Horner kommentiert dies mit den Worten: „Sein Vater war nie mein größter Fan.“ Gleichzeitig entlastet er die Verstappens: „Ich glaube nicht, dass sie in irgendeiner Weise dafür verantwortlich waren.“

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Stattdessen sieht Horner die Entscheidung bei Oliver Mintzlaff, dem Geschäftsführer von Red Bull, mit Helmut Marko als Berater im Hintergrund. Auch Marko verließ das Team Ende der vergangenen Saison. Horner erklärt die Veränderungen mit dem Tod des Gründers Dietrich Mateschitz: „Nach dem Tod von Dietrich Mateschitz wurde mir wahrscheinlich zu viel Macht zugeschrieben.“ Die Kräfteverhältnisse innerhalb des Konzerns hätten sich fundamental verschoben.

Comeback-Pläne: Horner will als Miteigentümer zurückkehren

Während Laurent Mekies Red Bull in die neue Saison führt, halten sich Spekulationen über ein mögliches Formel-1-Comeback von Horner hartnäckig. Immer wieder wird sein Name mit dem Alpine F1 Team und Aston Martin in Verbindung gebracht. Doch Horner hat andere Pläne: Er will künftig nicht nur reiner Teamchef sein, sondern Miteigentümer eines Rennstalls.

Der Brite deutet dies in der Netflix-Serie an: „Ich habe meinen Dienst geleistet. Wenn ich zurückkommen sollte, wäre es in einer etwas anderen Funktion als der, die ich 21 Jahre ausgeübt habe.“ Damit bleibt das Kapitel Horner in der Formel 1 wohl noch nicht komplett geschlossen.

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