IndyCar-Debüt endet im Albtraum: Mick Schumacher scheidet früh aus
Mick Schumachers IndyCar-Debüt endet im Albtraum

IndyCar-Debüt endet im Albtraum für Mick Schumacher

Es sollte der große Neuanfang werden – doch für Mick Schumacher (26) endete sein erstes IndyCar-Rennen in einem wahren Albtraum. Beim Saisonauftakt in St. Petersburg kam der Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher nicht einmal über die erste Runde hinaus. Was als vielversprechender Start in die nordamerikanische Open-Wheel-Serie gedacht war, entwickelte sich innerhalb von Sekunden zur bitteren Enttäuschung.

Der Unfall in der ersten Runde

Was genau ist passiert? Nachdem vor ihm die Fahrer Sting Ray Robb und Santino Ferrucci zusammenkrachten, konnte Schumacher nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Die Folge war das frühe und ungewollte Aus für den deutschen Rennfahrer. Robb erhielt wegen vermeidbarer Kontaktaufnahme eine 30-Sekunden-Strafe, setzte das Rennen aber fort. Ferrucci und Schumacher mussten dagegen zur Untersuchung ins medizinische Zentrum.

Schumacher selbst analysierte die Crash-Szene später: „Ich habe gesehen, wie Santino sich blockiert hat, und ich wusste nicht, dass ein anderer Fahrer drinnen etwas tiefer einrastete, als es eigentlich sein sollte. Das hat die ganze Situation in eine unglückliche Kettenreaktion verwandelt.“

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Positiver Blick nach vorne trotz Rückschlag

Der Fahrer von Rahal Letterman Lanigan Racing startete im 25-köpfigen Fahrerfeld von Position 21: „Wie immer, wenn man hinten anfängt, wird es ziemlich schwierig, aber ich glaube, ich habe es mir extra schwer gemacht. Ich denke, als Team haben wir dieses Rennen wirklich gebraucht, um vor dem nächsten Event keine Zweifel mehr zu haben. Aber hey, wir haben noch 16 oder 17 Rennen vor uns.“

Trotz des frühen Ausscheidens kann Schumacher seinem IndyCar-Debüt-Wochenende etwas Positives abgewinnen. Der Grund: Er habe über drei Tage viel auf der anspruchsvollen Strecke lernen können, und für ihn zählen nicht nur die unmittelbaren Ergebnisse. Stattdessen bereitet er sich mental bereits auf sein Oval-Debüt am kommenden Samstag auf dem Phoenix Raceway vor.

Der Weg zum IndyCar

Schumacher war bis Ende 2022 für das Haas F1 Team in der Formel 1 aktiv. Nach dem Verlust seines Stammcockpits Ende 2022 wurde er Reservefahrer bei Mercedes, bestritt seitdem aber kein Formel-1-Rennen mehr. Stattdessen sammelte er Erfahrungen in der World Endurance Championship – bis er in dieser Saison den mutigen Schritt in den nordamerikanischen Open-Wheel-Rennsport wagte. Nach drei Saisons ohne Formel-1-Cockpit entschied er sich für den Wechsel in die anspruchsvolle IndyCar-Serie.

Die Vorbereitungen auf das nächste Rennen laufen bereits auf Hochtouren. Für Schumacher und sein Team steht fest: Der Rückschlag in St. Petersburg ist nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu besseren Ergebnissen in der noch jungen Saison.

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