Milliardär will Thomas Müllers Klub nach Las Vegas holen
Milliardär bietet für Müller-Klub – Umzug nach Vegas?

Der Verein von Thomas Müller, die Vancouver Whitecaps aus der Major League Soccer, steht offenbar vor tiefgreifenden Veränderungen. Einem Bericht von „The Athletic“ zufolge liegt der Liga ein konkretes Übernahmeangebot vor, das den Umzug der Franchise in die US-amerikanische Glücksspielmetropole Las Vegas vorsieht. Hinter der Offerte steht Grant Gustavson, Sohn der US-Milliardärin Tamara Gustavson, deren Vermögen auf rund 8,5 Milliarden Dollar geschätzt wird.

Investorengruppe mit klarem Plan

Grant Gustavson führt eine Investorengruppe an, die den kanadischen Klub kaufen und anschließend in Las Vegas neu aufstellen möchte. Der 30-Jährige, Absolvent der University of Southern California, ist zudem Manager des elterlichen Gestüts und arbeitet weiterhin mit dem Basketball-Programm seiner Alma Mater zusammen. Teil des Konzepts ist der Bau eines reinen Fußballstadions in Las Vegas, das privat finanziert werden soll. Bis zur Fertigstellung dieser Arena würde das Team in einer Übergangsspielstätte antreten, wie es in einer Stellungnahme der Investorengruppe heißt.

Verkauf der Whitecaps seit Dezember 2024

Die Vancouver Whitecaps stehen bereits seit Dezember 2024 zum Verkauf. Die bisherigen Eigentümer hatten zuletzt eingeräumt, trotz Gesprächen mit mehr als 100 Interessenten keinen Käufer gefunden zu haben, der den Klub dauerhaft in Vancouver halten wolle. Als Gründe wurden strukturelle Probleme rund um das Stadion, die Einnahmen und die allgemeine Wirtschaftlichkeit genannt. Ein Verbleib des Teams in Kanada scheint daher unwahrscheinlich.

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Ungewisse Zukunft für Thomas Müller

Ob der deutsche Nationalspieler Thomas Müller von einem möglichen Umzug überhaupt betroffen wäre, ist derzeit unklar. Sein aktueller Vertrag bei den Whitecaps läuft nur noch bis Ende des Jahres. Sportlich erlebt der 36-Jährige bislang eine erfolgreiche Phase in der MLS: Nach dem Einzug ins Finale im Vorjahr ist sein Team auch in dieser Saison wieder gut unterwegs. Ein Umzug der Franchise wäre im nordamerikanischen Profisport kein Novum, doch in Vancouver regt sich Widerstand. Fans haben bereits öffentlich gegen einen möglichen Abschied ihres Klubs protestiert. Die Liga betont indes, weiterhin Lösungen zu prüfen, um den Standort Vancouver zu erhalten.

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