Das Wetter zwingt die Formel 1 zu einer kurzfristigen Planänderung: Das vierte Saisonrennen in Miami wird wegen einer Unwetterwarnung um drei Stunden vorgezogen. Statt um 22.00 Uhr MESZ startet der Grand Prix bereits um 19.00 Uhr. Grund sind lokale Sicherheitsvorschriften, die bei Blitzgefahr eine sofortige Unterbrechung des Events vorschreiben.
Blitzrisiko zwingt zu früherem Start
Die Regelhüter der Königsklasse reagierten auf die drohenden Gewitter, um eine mögliche Evakuierung der Rennstrecke zu verhindern. Sollte es im Umkreis von mehreren Kilometern um den Kurs blitzen, müsste das Rennen unterbrochen werden und alle Anwesenden Schutz suchen. Dieses Szenario wollen die Veranstalter unbedingt vermeiden.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Fia einen Notfallplan ausgearbeitet, als Unwetter drohten. Damals wurde das Rennen jedoch nicht vorgezogen, und die Prognosen bewahrheiteten sich nicht. Oscar Piastri im McLaren gewann jenes Rennen. In diesem Jahr startet Kimi Antonelli im Mercedes von der Pole Position.
Fia bereitet sich auf Klimaextreme vor
Der Motorsport-Weltverband Fia zeigt sich gewappnet für die zunehmenden Wetterextreme. „Wir beobachten die Wetterlage sehr genau“, erklärte ein Sprecher zu Beginn des Rennwochenendes. „Nach den Erfahrungen des Vorjahres haben wir einen Notfallplan in der Schublade, den wir bei Bedarf aktivieren können.“ Die Entscheidung für den früheren Start sei in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden gefallen.
Die Fahrer und Teams wurden über die Zeitumstellung informiert. Die Boxengasse öffnet früher, das Aufwärmprogramm wurde verkürzt. Die Fans vor Ort und an den Bildschirmen müssen sich auf den neuen Zeitplan einstellen. Das Rennen bleibt Teil des offiziellen Grand-Prix-Kalenders und zählt zur Weltmeisterschaft.



