Olympia 2026: Biathlon-Star Justine Braisaz-Bouchet enttäuscht – Trainer rätseln über Gründe
Biathlon-Star enttäuscht bei Olympia 2026 – Trainer rätseln

Olympia 2026: Biathlon-Star Justine Braisaz-Bouchet enttäuscht – Trainer rätseln über Gründe

Für die französische Biathletin Justine Braisaz-Bouchet wurden die Olympischen Winterspiele 2026 in Antholz zu einem sportlichen Fiasko. Mit hohen Ambitionen angereist, kehrte die 29-Jährige mit einer ernüchternden Bilanz zurück. In keinem der Rennen konnte sie eine Rolle im Kampf um die Medaillen spielen.

Enttäuschende Ergebnisse und rätselhafte Leistungseinbrüche

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rang 80 im Einzel, Platz 62 im Sprint und Position 27 im Massenstart – diese Ergebnisse liegen weit hinter den sportlichen Möglichkeiten der erfahrenen Athletin. Besonders auffällig war ihre Fehleranfälligkeit am Schießstand, die in dieser Form nicht zu erwarten war.

Selbst der französische Cheftrainer Cyril Burdet kann die schwachen Leistungen nicht erklären. „Wir haben dafür keine Erklärung“, gab er gegenüber der Sportzeitung L‘Équipe zu. Man müsse das Geschehen erst einmal sacken lassen und mit etwas Abstand analysieren.

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Trainer vermutet Probleme in Vorbereitung und mentaler Verfassung

Nach Einschätzung von Cyril Burdet könnte in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Spiele etwas aus dem Ruder gelaufen sein, ohne dass es rechtzeitig erkannt wurde. „Sie war nicht auf dem erwarteten Niveau – weder körperlich noch mental“, erklärte der Coach. Dennoch hält er eine Sonderbehandlung, um die Enttäuschung zu verarbeiten, nicht für notwendig.

Burdet betonte jedoch das Potenzial der Athletin: „Justine ist ein großer Champion. Sie kennt Höhen und Tiefen.“ Die Enttäuschung sei im Moment verständlich, doch für den weiteren Saisonverlauf brauche das Team sie in Bestform.

Frankreich trotzdem erfolgreichste Biathlon-Nation

Ungeachtet der schwachen Auftritte von Justine Braisaz-Bouchet reiste Frankreich als erfolgreichste Nation aus Antholz ab. In elf Entscheidungen sammelte das Team insgesamt 13 Medaillen – mehr als jedes andere Land bei den dortigen Biathlon-Wettkämpfen.

Sechsmal standen Franzosen ganz oben auf dem Podest. Gleich drei Goldmedaillen gingen auf das Konto von Julia Simon, während Quentin Fillon Maillet zwei weitere Siege beisteuerte. Diese Erfolge zeigen die Stärke des französischen Biathlon-Teams insgesamt, machen die individuelle Enttäuschung von Braisaz-Bouchet aber nicht weniger bedeutsam.

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