Kanadischer Curling-Star Kennedy erhebt Verschwörungsvorwürfe bei Olympia
Curling-Star Kennedy: Verschwörungsvorwürfe bei Olympia

Curling-Skandal bei Olympia: Kanadier erhebt Verschwörungsvorwürfe

Der kanadische Curling-Star Marc Kennedy (44) hat sich nach mehreren kontroversen Spielen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo zu Wort gemeldet und erhebt schwere Vorwürfe. Der Sportler, der bereits in zwei Partien im Mittelpunkt von Diskussionen stand, äußert nun einen wilden Verschwörungsverdacht gegenüber seinen Konkurrenten.

Eskalation im Spiel gegen Schweden

Bereits im Duell gegen Schweden (6:8) war es zu einem handfesten Schummel-Zoff gekommen. Die schwedische Mannschaft warf Kennedy vor, den Stein hinter der sogenannten "Hog Line" sowie mit dem Finger am Granitteil berührt zu haben. Der Kanadier reagierte äußerst wütend auf diese Anschuldigungen: "Ich habe das nicht ein einziges Mal gemacht", behauptete Kennedy und pöbelte gegen den schwedischen Spieler Oskar Eriksson: "Komm schon Oskar, f*** off!"

Eriksson konterte umgehend: "Nicht einmal? Ich zeige dir nach dem Spiel ein Video." Tatsächlich kursierten in den sozialen Netzwerken anschließend Aufnahmen, die den Vorwurf zu bestätigen schienen. Für seine verbale Entgleisung wurde Kennedy offiziell verwarnt. Auch die Schweizer Mannschaft warf dem Kanadier nach dem direkten Duell Doppel-Berührungen vor.

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Verschwörungsverdacht: Gezielt platzierte Kameras?

Jetzt hat Kennedy in einer ausführlichen Stellungnahme einen bemerkenswerten Vorwurf erhoben. Der Curling-Star behauptet, durch "vorsätzlich" aufgestellte Kameras erwischt worden zu sein. "Soweit ich weiß, haben sie hier bei den Olympischen Spielen einen Plan ausgeheckt, um Teams beim Betrug an der Hog Line zu erwischen", sagte Kennedy.

Der Kanadier und sein Trainer Paul Webster werfen den Schweden konkret vor, extra Kameras aufgestellt zu haben, um sie zu überführen. "Das war geplant. Es war ziemlich offensichtlich, dass etwas im Gange war, und sie haben versucht, uns beim Betrug zu erwischen", so Kennedy weiter. "Ich weiß, dass wir nicht das einzige Team sind, dem das passiert ist. Ich denke also, dass dies, ich weiß nicht, wie man das nennen soll, aber so etwas wie ein vorsätzlicher Plan war, um uns zu erwischen."

Schwedische Reaktion: Seit Jahren im Visier

Schwedens Curling-Kapitän Niklas Edin konterte den Vorwurf umgehend. Er erklärte, dass sein Team Kanada bereits seit Jahren wegen möglichen Betrugs im Auge habe. "Wir sagen das schon seit vielleicht sieben, acht Jahren oder so. Die Mediencrew hat beschlossen, die Kamera an der Hog Line zu platzieren, um zu sehen, was passiert", so Edin.

Die Kontroverse hat das Curling-Turnier bei den Olympischen Spielen nachhaltig überschattet und wirft Fragen zum fairen Wettbewerb auf. Während Kennedy auf seinem Verschwörungsverdacht beharrt, sehen die schwedischen Spieler ihre langjährigen Beobachtungen bestätigt.

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