Vor Raimunds Mixed-Gold-Angriff: Fahnenträgerin Katharina Schmid aus Teamspringen gestrichen
Fahnenträgerin Schmid aus Mixed-Team gestrichen

Vor Raimunds Mixed-Gold-Angriff: Fahnenträgerin aus Teamspringen gestrichen

Das deutsche Skisprung-Team befindet sich im Goldfieber! Nach seinem sensationellen Triumph von der Normalschanze greift Olympiasieger Philipp Raimund (26) am heutigen Dienstag (18.45 Uhr) im Mixed-Teamspringen erneut an. Die Chancen auf eine weitere Medaille stehen durchaus gut.

Bittere Entscheidung für deutsche Skisprung-Ikone

Während Raimund erneut um Edelmetall kämpfen darf, bleibt einer anderen deutschen Skisprung-Größe nur die Rolle der Zuschauerin. Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) wurde für das Teamspringen der Frauen von Bundestrainer Heinz Kuttin (55) nicht nominiert.

Der Grund: Ihr 16. Platz im Einzelspringen am vergangenen Samstag reichte nicht aus. Für Schmid, die unter ihrem Geburtsnamen Althaus zu sieben Weltmeistertiteln und zweimal Olympia-Silber flog, bedeutet dies das vorzeitige Aus im Mixed-Wettbewerb.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die beiden Startplätze bei den Frauen gingen stattdessen an Selina Freitag (24/Platz 7) und Agnes Reisch (26/Platz 9), die im Einzelspringen bessere Ergebnisse erzielt hatten. Das deutsche Mixed-Team komplettiert Felix Hoffmann (28).

Mit dem Deutschlandfähnchen im Auslauf

Besonders schmerzhaft für Schmid: Bereits bei Raimunds Goldflügen stand sie mit dem Deutschlandfähnchen im Schanzen-Auslauf und fieberte mit. Auch diesmal bleibt ihr nur das Mitjubeln von außen.

„Für mich sind es jetzt die vierten Olympischen Spiele – für unsere Sportart auch, ich war von Anfang an dabei. Das macht mich mega stolz, und ich freue mich riesig. Mein Anspruch ist gewachsen, ich will nicht einfach nur dabei sein, dafür war ich in den letzten Jahren zu gut. Großereignisse und Olympische Spiele schreiben ihre eigenen Geschichten“, hatte Schmid bereits vor den Wettkämpfen erklärt.

Letzte Chance auf der Großschanze

Ganz vorbei sind die Olympischen Spiele für die Oberstdorferin jedoch noch nicht. Am 15. Februar darf sie beim Springen von der Großschanze antreten – eine Premiere in der olympischen Geschichte, denn dieser Wettkampf steht erstmals im Programm der Frauen.

Dieser Wettbewerb könnte sich zur Krönung einer großartigen Karriere entwickeln. Nach der Enttäuschung über die Nicht-Nominierung für das Mixed-Teamspringen wird Schmid alles geben, um bei ihrer letzten Olympia-Chance noch einmal zu glänzen.

Währenddessen konzentriert sich das deutsche Team voll auf den Mixed-Wettbewerb, bei dem Philipp Raimund nach seinem Normalschanzen-Gold erneut für Furore sorgen könnte. Die Spannung im deutschen Skisprung-Lager ist spürbar, auch wenn eine der erfahrensten Athletinnen diesmal nur von der Seitenlinie aus zuschauen darf.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration