Olympia 2026: Lochner triumphiert im Viererbob vor Friedrich und beendet Karriere
Lochner gewinnt Olympia-Gold im Viererbob vor Friedrich (23.02.2026)

Olympia 2026: Gold-silberne Umarmung im Eiskanal – Lochner besiegt Friedrich im Viererbob

Der letzte Tag der Olympischen Winterspiele 2026 in Cortina d'Ampezzo brachte einen weiteren Höhepunkt für das deutsche Team, insbesondere im Schlittensport. Der Eiskanal erwies sich erneut als Erfolgsgarant, als Johannes Lochner im Viererbob mit einer überragenden Leistung die Goldmedaille gewann. Mit einem Vorsprung von 0,57 Sekunden setzte er sich gegen seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich durch und legte damit das Stigma des "ewigen Zweiten" endgültig ab.

Ein perfekter Abschied für Lochner

Johannes Lochner, der nach diesen Spielen seine 15-jährige Karriere beenden möchte, feierte einen triumphalen Abschluss. Gemeinsam mit seinen Anschiebern Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer dominierte er die Wettkämpfe und sicherte sich nach dem Gold im Zweierbob auch den Titel im Viererbob. Im Ziel umarmten sich die beiden deutschen Rivalen Lochner und Friedrich in einer Geste des Respekts und der Sportlichkeit.

Lochner äußerte sich emotional zu seinem Sieg: "Unglaublich, dass ein Plan noch mal so aufgeht bei meiner letzten Fuhre. Das ist ein Moment für die Ewigkeit." Dieser Erfolg markiert einen Wendepunkt in seiner Karriere, da er zuvor bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen 16-mal als Zweiter platziert war, darunter bei den Spielen in Peking 2022, wo er zweimal Friedrich unterlag.

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Hintergründe und weitere Ergebnisse

Hinter den deutschen Spitzenreitern verpasste der Frankfurter Pilot Adam Ammour knapp die Bronzemedaille. Im vierten Lauf verlor er Platz drei an den Schweizer Michael Vogt und wurde mit nur 0,04 Sekunden Rückstand Vierter. Dies unterstreicht die hohe Wettbewerbsintensität im Bobsport bei diesen Winterspielen.

Die deutschen Schlittensportler zeigten insgesamt eine beeindruckende Leistung in Cortina d'Ampezzo:

  • Sechs der acht Goldmedaillen für Deutschland gingen auf das Konto der Bob-, Rodel- und Skeleton-Athleten.
  • Insgesamt sicherten sie 19 der 26 deutschen Medaillen, was etwa 73 Prozent entspricht.
  • Bereits am Samstagabend hatten Laura Nolte und Deborah Levi im Zweierbob der Frauen Gold geholt.

Diese Erfolge festigen die Dominanz des deutschen Schlittensports auf internationaler Ebene und unterstreichen die Bedeutung von Teamarbeit und jahrelangem Training.

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