Olympische Spiele 2026 enden mit spektakulärer Abschlussfeier in Verona
Olympische Spiele 2026: Spektakuläres Finale in Verona

Olympische Winterspiele 2026 enden mit bewegender Abschlussfeier in Verona

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo fanden am 22. Februar 2026 um 22.36 Uhr ihren offiziellen Abschluss. Die feierliche Zeremonie in der historischen Arena di Verona, die normalerweise für Opernaufführungen genutzt wird, bot eine atemberaubende Inszenierung unter dem Titel „Schönheit in Bewegung“. Rund 12.000 Zuschauer erlebten ein Spektakel, das die Dynamik des Sports und den Wandel Italiens in den Mittelpunkt stellte.

Symbolische Inszenierung und musikalische Hommage

Die Bühne war als gigantischer Wassertropfen gestaltet, in den eine Projektion des Erdballs eingeblendet wurde. In blauen Tönen, die an die Meere erinnern, sollte dies symbolisch die olympischen Orte in den Bergen mit dem Po-Tal verbinden. Alfredo Accatino (65), Schriftsteller und Produzent der Feier, erklärte: „Wir wollen über ein Italien im Wandel erzählen, über die Schönheit der Bewegung, die Schönheit des Sports und die Schönheit der Natur.“ Das Programm beleuchtete zudem die musikalische Geschichte Italiens mit Ausschnitten aus großen Opern wie Aida, Rigoletto und Madama Butterfly.

Deutsche Athleten und prominente Fahnenträger

Von den 92 teilnehmenden Nationen waren Sportler aus 68 Ländern persönlich anwesend; die Fahnen der anderen wurden von Freiwilligen getragen. Die deutsche Delegation, reduziert auf 18 Athleten, wurde vom erfolgreichen Rodel-Doppel Tobias Wendl (38) und Tobias Arlt (38) in die Arena geführt. Prominentester Fahnenträger war der norwegische Skilangläufer Johannes Klaebo (29), der mit seinem sechsten Gold bei diesen Spielen zum Rekord-Olympioniken aufstieg. Er und die schwedische Siegerin Ebba Andersson (29) erhielten ihre Medaillen vor der beeindruckenden Kulisse.

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Spektakulärer Auftritt des deutschen Eiskunstlauf-Paares

Besonders hervorzuheben ist der Auftritt des deutschen Eiskunstlauf-Paares Annika Hocke (25) und Robert Kunkel (26). Beim Einlauf der Teilnehmer zeigten sie zu italienischen Schlager- und Pop-Klängen eine spektakuläre Hebefigur und demonstrierten dabei sichtliche Freude und sportlichen Elan. Dieser Moment wurde von den Ehrengästen in der bodenständig platzierten Ehrenloge beobachtet, darunter Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42).

Offizieller Teil und Übergabe der Olympischen Flagge

Im offiziellen Teil der Feier übergaben die Bürgermeister von Mailand, Giuseppe Sala (67), und Cortina d'Ampezzo, Gianluca Lorenzi (56), die Olympische Flagge an Kirsty Coventry. Diese reichte sie an die Präsidenten der französischen Regionen Provence-Alpes-Côte d'Azur, Renaud Muselier (66), und Auvergne-Rhône-Alpes, Fabrice Pannekoucke (50), weiter, als Symbol für die nächsten Winterspiele in den französischen Alpen. Coventry lobte die Ausrichter: „Danke, dass ihr diese Spiele wahrlich magisch gemacht habt. Jeder einzelne von uns hat sich wie zu Hause gefühlt.“

Feuerlöschung und festlicher Ausklang

Das Olympische Feuer, das von italienischen Sportlegenden wie Maurilio De Zolt (75) und Marco Albarello (65) in das antike Amphitheater getragen wurde, erlosch um 22.41 Uhr. Anschließend verwandelte sich die Arena in eine lebhafte Disco, um die Spiele gebührend ausklingen zu lassen. Mit den Worten „Arrivederci Milano e Cortina, bienvenue, dans les Alpes françaises!“ verabschiedeten sich die Italiener von den Athleten und Gästen.

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