Olympische Winterspiele 2026 in Italien beendet: Abschlussfeier in Verona und Bilanz der Spiele
Olympische Winterspiele 2026 in Italien beendet

Olympische Winterspiele 2026 in Italien feierlich beendet

Mit einer spektakulären und farbenfrohen Abschlusszeremonie in der fast 2000 Jahre alten Arena von Verona sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell zu Ende gegangen. Die Winterspiele, die in Mailand und Cortina d'Ampezzo sowie weiteren Austragungsorten stattfanden, fanden ihren feierlichen Abschluss an einem historischen Ort, der selbst keine Wettbewerbe beherbergte.

Emotionale Worte der IOC-Präsidentin

Die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Kirsty Coventry, erklärte die Spiele für beendet und bezeichnete sie als wahrhaft magisch. Die ehemalige Schwimm-Olympiasiegerin würdigte die Gastgebernation Italien mit den Worten: Ihr habt Winterspiele der neuen Art veranstaltet und einen neuen Standard für die Zukunft gesetzt. Um 22.41 Uhr erlosch das olympische Feuer symbolisch und markierte damit das offizielle Ende der sportlichen Großveranstaltung.

Besonderheiten der Abschlussfeier in Verona

Die Abschlussfeier fand erstmals an einem Ort statt, der nicht als Wettkampfstätte diente. Die Arena von Verona, bekannt für ihre großen Opernaufführungen im Sommer, bildete die perfekte Kulisse für eine Show, die mehr als 8.000 Zuschauer vor Ort und ein weltweites Fernsehpublikum begeisterte. Die Feier begann mit einer Hommage an die italienische Oper:

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  • Ein Einspielfilm mit dem Titel A Night at the Opera leitete die Veranstaltung ein.
  • Figuren aus berühmten Opern wie Aida und Rigoletto traten live auf der Bühne auf.
  • Die Parade der Nationen wurde von den deutschen Fahnenträgern Tobias Wendl und Tobias Arlt angeführt.

Sportliche Bilanz und Medaillenerfolge

Italien konnte als Gastgebernation eine herausragende Bilanz vorweisen. Das Team Italia gewann insgesamt 30 Medaillen, darunter zehn Goldmedaillen, und übertraf damit alle bisherigen Winterolympiateilnahmen. Die letzten Goldmedaillen wurden in Verona an die schwedische Langläuferin Ebba Andersson und den norwegischen Ski-Star Johannes Hoeslot Klaebo überreicht, die jeweils über 50 Kilometer Langlauf triumphierten. Klaebo war mit sechs Olympiasiegen der erfolgreichste Athlet der Spiele.

Für Deutschland gab es 26 Medaillen, davon acht in Gold. Besonders erfolgreich waren die deutschen Athleten im Eiskanal mit Disziplinen wie Rodeln, Bob und Skeleton. Die Rodler Tobias Arlt und Tobias Wendl, die als Fahnenträger bei der Abschlussfeier fungierten, sind mit sieben Gold- und einer Bronzemedaille die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten.

Kritik und nachhaltige Aspekte

Trotz des internationalen Applauses gab es auch kritische Stimmen. Am Sonntag demonstrierten mehrere Hundert Menschen in Verona gegen die Spiele. Kritikpunkte waren unter anderem:

  1. Der Neubau von Sportstätten wie dem Eiskanal in Cortina trotz anderslautender Pläne.
  2. Der enorme Ausbau des Biathlon-Stadions in Antholz in Südtirol.
  3. Fragen zur Nachhaltigkeit, da die Veranstalter ursprünglich die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten versprochen hatten.

Die Veranstalter verkauften insgesamt 1,3 Millionen Eintrittskarten, wobei etwa 150.000 ungenutzt blieben.

Ausblick auf zukünftige Olympische Spiele

Die nächsten Olympischen Winterspiele finden vom 1. bis 17. Februar 2030 in Frankreich statt. Hauptaustragungsort wird Nizza sein, weitere Wettkämpfe werden in den französischen Alpen ausgetragen. Zuvor richtet Los Angeles die Sommerspiele 2028 aus und wird damit zum dritten Mal Olympia-Gastgeber. Bereits in knapp zwei Wochen beginnen in Norditalien die Paralympics, die vom 6. bis 15. März 2026 stattfinden werden.

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