London – Eine historische Leistung, die sich auch finanziell lohnt! Sabastian Sawe (29) ist beim London Marathon als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf unter der Zwei-Stunden-Marke geblieben. Mit einer Zeit von 1:59:30 Stunden unterbot er den bisherigen Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum (2:00:35 Stunden, Chicago Marathon 2023). Die Sportwelt staunt über diese Glanzleistung, und für den Super-Läufer klingelt die Kasse gewaltig.
Prämien in Millionenhöhe
Für den Sieg in London erhält Sawe knapp 47.000 Euro. Das Unterschreiten der Zeitmarke von 2:02 Stunden bringt ihm weitere 128.000 Euro ein, und für den Weltrekord gibt es zusätzlich 107.000 Euro. Insgesamt verdient Sawe damit an offiziellen Prämien rund 282.000 Euro. Doch das ist noch nicht alles! Wie die britische „Sun“ berichtet, kassiert Sawe dank Bonuszahlungen aus Verträgen mehr als eine Million Dollar (umgerechnet 852.000 Euro) für seinen historischen Erfolg. „Rekordbrecher Sabastian Sawe wird sich ins Fäustchen lachen, denn mit seinen 450-Pfund-Superschuhen hat er Marathon-Geschichte geschrieben“, so das Blatt.
Superschuhe für den Rekord
Sawe trug erstmals den Adidas Adizero Adios Pro Evo 3, einen neuartigen Laufschuh für Langdistanzen, der nur 99 Gramm wiegt. „Leichter als ein neugeborenes Kätzchen“, urteilte das „Wall Street Journal“. Ab Donnerstag bietet Adidas den Schuh in der eigenen App an – zum Preis von 500 Euro. Auch der Zweitplatzierte, der Äthiopier Yomif Kejelcha, lief mit diesem Schuh und blieb ebenfalls unter der magischen Zwei-Stunden-Marke (1:59:41 Stunden). Dritter wurde Jacob Kiplimo aus Uganda in 2:00:28 Stunden. Damit haben gleich drei Läufer den bisherigen Weltrekord von Kiptum unterboten.
Sawe: „Ein Tag, den man nie vergisst“
Nach seinem Sieg zeigte sich Sawe überglücklich: „Ich fühle mich gut. Das ist ein Tag, den man nie vergisst.“ Und weiter: „Als ich die Zeit sah, war ich total begeistert. Ich möchte mich beim Publikum bedanken, es hat mir sehr geholfen. Was ich heute erreicht habe, ist nicht nur mein Verdienst, sondern der Verdienst von uns allen hier in London.“



