Van Aert triumphiert bei Paris-Roubaix: Pogacar verpasst historischen Sieg im Velodrom
Van Aert schlägt Pogacar im Paris-Roubaix-Sprint

Van Aert triumphiert bei Paris-Roubaix: Pogacar verpasst historischen Sieg im Velodrom

In einem dramatischen Finale des legendären Radsport-Klassikers Paris-Roubaix hat der Belgier Wout van Aert den Slowenen Tadej Pogacar im Velodrom von Roubaix besiegt. Der 27-jährige Pogacar, der erst vor einer Woche die Flandern-Rundfahrt gewonnen hatte, musste sich nach 258,3 anspruchsvollen Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix mit dem zweiten Platz begnügen – genau wie im Vorjahr. Damit verpasste er den historischen Triumph bei dem als „Hölle des Nordens“ bekannten Rennen nur um wenige Zentimeter.

Pogacars Jagd auf das fünfte Monument geht weiter

Für Tadej Pogacar bedeutet diese Niederlage einen herben Rückschlag in seiner ambitionierten Karriere. Der Tour-de-France-Champion hatte bereits bei drei der fünf bedeutendsten Eintagesrennen des Radsports – der Flandern-Rundfahrt, Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt – gesiegt. Nur der Sieg bei Paris-Roubaix fehlte ihm noch, um in die exklusive Riege der Radsportlegenden aufzusteigen, die alle fünf Monumente gewonnen haben. Bisher gelang dieses Kunststück nur den drei belgischen Ikonen Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy.

Die Niederlage im Velodrom markiert zugleich das Ende einer beeindruckenden Siegesserie von Pogacar. Seit seinem Weltmeistertitel im September des vergangenen Jahres hatte der Slowene kein Rennen mehr verloren. Bei Paris-Roubaix musste er sogar zweimal technische Defekte an seinem Rad überwinden, bevor er sich im finalen Sprint dem Belgier geschlagen geben musste.

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Ein packendes Duell auf dem Kopfsteinpflaster

Das Rennen entwickelte sich zu einem atemberaubenden Zweikampf zwischen zwei der besten Radprofis der Welt. Wout van Aert, der bereits mehrfach bei großen Klassikern triumphierte, zeigte sich auf den berüchtigten Kopfsteinpflaster-Passagen von herausragender Kondition und taktischem Geschick. Im Velodrom von Roubaix, der traditionsreichen Radrennbahn, setzte er sich im Sprint knapp durch und sicherte sich damit einen der prestigeträchtigsten Siege seiner Karriere.

Für Pogacar bleibt die Enttäuschung groß, doch die Jagd auf das fünfte Monument geht mindestens ein weiteres Jahr weiter. Die Radsportwelt darf gespannt sein, ob der Slowene bei der nächsten Austragung von Paris-Roubaix endlich den ersehnten Triumph feiern kann.

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