Potsdamer Schwimmbäder erhöhen Eintrittspreise ab Mai
Wer in Potsdam den Sprung ins kühle Nass wagen möchte, muss ab dem 1. Mai tiefer in die Tasche greifen. Die Bäderlandschaft Potsdam, betrieben von den Stadtwerken Potsdam, passt die Eintrittspreise an, wie jetzt bekannt wurde. Hintergrund sind gestiegene Kosten in verschiedenen Bereichen, die teilweise an die Besucher weitergegeben werden müssen.
Konkrete Preiserhöhungen für Einzeltickets
Die Anpassungen betreffen insbesondere die beliebten Schwimmbäder der Stadt. Im Sport- und Freizeitbad Blu sowie im Stadtbad Park Babelsberg steigen die Preise für reguläre Einzeltickets von bisher 5,90 Euro auf 6,50 Euro. Auch für Kinder wird es teurer: Statt 2,40 Euro müssen sie künftig 2,50 Euro für den Eintritt bezahlen. Diese Veränderungen gelten ab dem kommenden Monat und betreffen alle Besucher, die spontan ein Bad nehmen möchten.
Hintergründe der Preisanpassung
Die Stadtwerke Potsdam begründen die Erhöhung mit deutlich gestiegenen Betriebskosten. Konkret genannt werden erhöhte Ausgaben für Fremdleistungen bei Reparaturen und Instandhaltung, aber auch bei Energie, Wasser, Abwasser und Personal. „Diese Kostensteigerungen müssen zu einem Teil über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme. Die Bäderlandschaft Potsdam sieht sich damit gezwungen, auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren.
Sparoptionen für regelmäßige Besucher bleiben erhalten
Trotz der allgemeinen Preiserhöhung gibt es weiterhin attraktive Möglichkeiten, Geld zu sparen. Die Stadtwerke betonen, dass alle Mehrfachkarten und Abonnements unverändert günstiger bleiben als Einzeltickets. Dazu zählen:
- 11er-Karten für häufige Besucher
- 3-Monatskarten für saisonale Schwimmer
- Saisonkarten für den gesamten Badebetrieb
- Jahreskarten für passionierte Wasserratten
Auswirkungen auf die Potsdamer Badekultur
Die Preisanpassung kommt zu einer Zeit, in der viele Kommunen mit steigenden Betriebskosten für öffentliche Einrichtungen kämpfen. Potsdam folgt damit einem bundesweiten Trend, bei dem Schwimmbäder ihre Preise moderat anheben, um die Qualität und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Bäderlandschaft Potsdam bleibt damit ein wichtiger Bestandteil der städtischen Freizeitinfrastruktur, auch wenn der Zugang für manche Besucher etwas teurer wird.



