Schwimm-DM: Gose, Elendt und Köhler sammeln weiter Titel
Schwimm-DM: Drei Weltmeisterinnen sammeln weiter Titel

Schwimm-DM: Gose, Elendt und Köhler sammeln fleißig Titel

Die drei deutschen Weltmeisterinnen drücken den Wettkämpfen in Berlin ihren Stempel auf. Rekord schwimmt aber ein anderer. Isabel Gose war „ein bisschen stolz“, Anna Elendt haderte mit der Leine, und Angelina Köhler triumphierte mit der Kappe ihres Freundes: Die drei Schwimm-Weltmeisterinnen sammeln bei der DM weiter fleißig Titel – allerdings in unterschiedlicher Gefühlslage.

Die Olympiadritte Gose siegte in Berlin auch auf ihrer Nebenstrecke 200 m Freistil und spürte dabei, „dass ich die 1500 m und zweimal 400 m in den Knochen habe“. Dennoch nahm die Freiwasser-Staffelweltmeisterin aus Magdeburg am Sonntag über 800 m auch noch ihren insgesamt 15. deutschen Meistertitel ins Visier.

Elendt hadert mit der Leine

Weniger glücklich wirkte Brust-Weltmeisterin Elendt nach ihrem Erfolg über 50 m. „Es hat sich gar nicht so gut angefühlt. Irgendwie bin ich in den letzten Rennen immer so in die Leine reingeschwommen“, sagte die Frankfurterin, die in den USA lebt und trainiert: „Das sind so ein paar Sachen, an denen ich noch feilen muss.“ Nach ihrem sensationellen WM-Triumph im vergangenen Jahr über 100 m stellte Elendt ihr Training um, „das ist erst mein zweiter Langbahn-Wettkampf der Saison, ich brauche die Rennerfahrung.“ Am Sonntag hatte die 24-Jährige über 200 m ebenfalls DM-Gold Nummer 15 im Blick.

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Köhler schwimmt mit Kappe des Freundes

Ebenso wie Schmetterling-Spezialistin Köhler, die zum Abschluss über 50 m an den Start ging und im Vorlauf allen davonschwamm. Die Weltmeisterin von 2024 hatte bereits zum Auftakt am Donnerstag zweimal triumphiert – über 50 m Freistil und 100 m Schmetterling. Mit einer Leihgabe ihres Lebensgefährten Ole Braunschweig: „Ole und ich sind ein Paar, deswegen trage ich seine Kappe“, erzählte die 25-Jährige: „Das ist eine ganz süße Geste von ihm, so ist er immer bei mir.“

Imoudu verbessert deutschen Rekord

Das Highlight am Samstag setzte allerdings ein Mann: Europameister Melvin Imoudu verbesserte bei seinem Sieg über 50 m Brust in 26,57 Sekunden seinen eigenen deutschen Rekord um fünf Hundertstel. „Nach dem Vorlauf heute war ich relativ selbstbewusst, dass ich es auf jeden Fall schaffen kann. Und dann einfach nur noch Kopf aus und durchziehen“, sagte der 27-Jährige aus Potsdam.

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