Laura Siegemund scheitert klar an Swiatek - Viertelfinale in Stuttgart verpasst
Siegemund verpasst Viertelfinale in Stuttgart gegen Swiatek

Deutsche Hoffnung Siegemund scheitert an übermächtiger Swiatek in Stuttgart

Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund hat im Achtelfinale des prestigeträchtigen Stuttgarter Tennis-Turniers eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die hoch favorisierte polnische Topspielerin Iga Swiatek, die bereits sechs Grand-Slam-Titel gewonnen hat, setzte es für die Schwäbin eine deutliche 2:6, 3:6-Niederlage. Damit verpasste die letztjährige Wimbledon-Viertelfinalistin den erhofften Einzug ins Viertelfinale des mit über einer Million Euro dotierten Hallenturniers.

Früher Rückstand und vergebliche Aufholjagd

In der Zweitrundenbegegnung geriet Laura Siegemund von Beginn an unter Druck und fand sich schnell mit 0:3 in Rückstand wieder. Die 38-jährige Metzingerin, die 2017 in Stuttgart triumphierte, kämpfte sich zwar zurück und holte nach einem kurzen Schreckmoment für Swiatek auf 2:3 heran. Die polnische Favoritin war jedoch insgesamt zu souverän und sicherte sich den ersten Satz klar.

Swiatek zeigte trotz Sturz ihre Klasse

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Ein kurzer Moment der Hoffnung für Siegemund ergab sich, als Iga Swiatek auf dem roten Sand ausrutschte und zu Boden ging. Anschließend half die Polin mit drei Doppelfehlern der Deutschen sogar zu einem Break. Doch die 24-jährige Weltranglisten-Erste von einst fand schnell wieder zu ihrer gewohnten Dominanz zurück und ließ keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen.

Chancenlos gegen die polnische Dominanz

Laura Siegemund versuchte im weiteren Verlauf des Matches, selbst offensiver zu agieren und das Spiel zu gestalten. Doch immer wenn Iga Swiatek das Tempo diktierte und den Druck erhöhte, war die deutsche Lokalmatadorin meist chancenlos. Dieser Trend setzte sich auch im zweiten Satz fort, in dem Siegemund ihren Aufschlag zum 2:4 und später zum 3:5 verlor, was letztlich die klare Niederlage besiegelte.

Neben Laura Siegemund war mit Eva Lys nur eine weitere deutsche Spielerin ins Achtelfinale des traditionell stark besetzten Hallenevents eingezogen. Deren Partie gegen die ukrainische Top-Ten-Spielerin Jelina Switolina stand unmittelbar nach Siegemunds Match auf dem Programm. Beide deutsche Spielerinnen hatten zuvor aus Verletzungsgründen für den Billie Jean King Cup abgesagt, der für das deutsche Team mit einem Drittliga-Abstieg endete.

Frühes Aus für deutsche Nachwuchshoffnung

Bereits in der ersten Runde hatte sich eine weitere deutsche Teilnehmerin verabschiedet: Die mit einer Wildcard startende Noma Noha Akugue aus Hamburg unterlag bei ihrem Debüt im Stuttgarter Hauptfeld der amerikanischen Qualifikantin Alycia Parks mit 4:6, 2:6. Für die 22-jährige Hamburgerin handelte es sich um den ersten Auftritt bei einem WTA-Turnier der 500er-Kategorie überhaupt.

Das Stuttgarter Tennisturnier bleibt damit für die deutschen Zuschauer ohne heimischen Vertreter im Viertelfinale, während Iga Swiatek ihren Status als Titelfavoritin eindrucksvoll untermauerte.

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