Zverev bezwingt Supertalent Fonseca und erreicht Halbfinale in Monte Carlo
Zverev schlägt Fonseca und zieht in Monte Carlo Halbfinale ein

Zverev triumphiert über brasilianisches Supertalent in Monte Carlo

In einem spannenden Generationenduell hat Alexander Zverev (28) das Viertelfinale des Masters-Turniers in Monte Carlo für sich entschieden. Der deutsche Tennisprofi setzte sich gegen das brasilianische Supertalent Joao Fonseca (19) mit 7:5, 6:7, 6:3 durch und erreichte damit das Halbfinale des prestigeträchtigen Sandplatzturniers.

Knapper Dreisatz-Sieg nach 2:40 Stunden

Die Partie entwickelte sich von Beginn an äußerst spannend. Zverev, der in seiner Wahlheimat Monte Carlo antritt, musste sich gegen den aufstrebenden Brasilianer behaupten, der als größtes Talent im Welttennis seit Carlos Alcaraz gilt. Im ersten Satz gelang dem Olympiasieger von 2021 erst zum 6:5 das entscheidende Break, bevor er sein Aufschlagspiel souverän zu Null gewann und den Satz mit 7:5 für sich entschied.

Der zweite Durchgang begann vielversprechend für Zverev mit einem frühen Break. Doch Fonseca, aktuell auf Platz 40 der Weltrangliste, schlug zurück und zwang den Deutschen in den Tiebreak. Hier zeigte sich Zverev von seiner schwächeren Seite und musste den Satz mit 6:7 abgeben. Im entscheidenden dritten Satz fand der Hamburger jedoch zu alter Stärke zurück. Ein frühes Break zum 4:2 legte den Grundstein für den Sieg. Nach 2 Stunden und 40 Minuten Spielzeit verwandelte Zverev seinen zweiten Matchball zum 6:3.

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Nächstes Halbfinale gegen Sinner droht

Mit diesem Sieg festigt Alexander Zverev weiter seinen dritten Platz in der Weltrangliste hinter Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Nun steht für den Deutschen das dritte Halbfinale innerhalb von vier Wochen an – erneut gegen den Italiener Jannik Sinner (24), die Nummer 2 der Welt. Die bisherigen Begegnungen in Indian Wells und Miami hatte Zverev verloren. Seit sieben Partien konnte er den Südtiroler nicht mehr besiegen.

Doch Zverev zeigt sich in Monte Carlo in guter Form und steigert sich von Match zu Match. Im vergangenen Jahr war der zweimalige Weltmeister bereits in der ersten Runde ausgeschieden und kann nun viele wertvolle Punkte für die Weltrangliste gutmachen. Für Joao Fonseca endet dagegen der Traum vom weiteren Einzug in Monte Carlo. Der Brasilianer, der in diesem Jahr bereits gegen Tennis-Größen wie Sinner und Alcaraz antreten musste, konnte seinen Höhenflug vorerst nicht fortsetzen.

Beide Spieler teilen in dieser Saison ein ähnliches Schicksal: Bei den beiden Masters-Turnieren in den USA mussten sowohl Zverev als auch Fonseca gegen die weltbesten Spieler das Feld räumen. In Monte Carlo erwies sich nun der erfahrenere Deutsche als die stärkere Nummer und zog verdient ins Halbfinale ein.

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